Klasse gehalten! Eislöwen wollen nun Pre-Play-off-Revanche gegen Heilbronn

Dresden - Im Löwenkäfig fielen am Sonntag nicht nur Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf mehrere Steine von den Schultern. Mit dem 6:2-Sieg (1:0, 3:1, 2:1) über die Tölzer Löwen hat Dresden die Klasse gehalten und kann jetzt neu durchstarten.

Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich hatte gestern Grund zu feiern. Mit dem 6:2-Sieg war der Einzug in die Pre-Play-offs perfekt.
Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich hatte gestern Grund zu feiern. Mit dem 6:2-Sieg war der Einzug in die Pre-Play-offs perfekt.  © Lutz Hentschel

"Das Team kann in den Pre-Play-offs den Reset-Knopf drücken und neu durchstarten", hofft Walsdorf.

Als Gegner wartet Heilbronn auf das Team von Bradley Gratton. Der Löwen-Boss sieht dies nicht als Problem. "Wir haben sie am Freitag geschlagen, deshalb bin ich sehr zuversichtlich", so Walsdorf.

Auch Coach Gratton war gestern Abend nach dem Sieg sehr optimistisch: "Dieses Spiel war eine gute Vorbereitung. Die Spieler haben viel richtig gemacht und man hat gesehen, dass die Mannschaft hungrig ist."

Mit viel Leidenschaft marschierten Thomas Pielmeier & Co. auf das Tor der Tölzer zu, hatten Chancen ohne Ende. Aber bis die Scheibe erstmals über der Linie war, dauerte es. Nick Huard (18.) gelang dies zuerst.

Zehn Minuten später legte er nach. Die restlichen Dresdner Treffer besorgten Georgijs Pujacs (31.), Tomas Schmidt (34.), Pielmeier (46.) und Stefan Della Rovere (59.).

Jordan Knackstedt legte zweimal auf Nick Huard (r.) auf, der die Eislöwen auf die Siegerstraße brachte.
Jordan Knackstedt legte zweimal auf Nick Huard (r.) auf, der die Eislöwen auf die Siegerstraße brachte.  © Lutz Hentschel

Bis zum Schluss war offen, ob die Eislöwen sich doch noch das Heimrecht holen, oder sogar ein Derby gegen Crimmitschau auf sie zukommt.

"Gegen Crimmitschau hätte ich schon gern gespielt. Schade ist auch, dass das doch nicht mehr fürs Heimrecht gereicht hat", fand Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich. "Aber wir nehmen es, wie es kommt."

Da die Lausitzer Füchse 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) in Kassel verloren, zogen die Huskies an Heilbronn vorbei und machten die Pre-Play-off-Revanche (Dresden verlor vergangene Saison in den Pre-Play-offs gegen die Falken) erst möglich.

Gleichzeitig verspielten die Weißwasseraner ihr Heimrecht in den Play-offs. Sie müssen nun am 15. März erst in Kaufbeuren ran. Die Eislöwen sind bereits am 8. März in Heilbronn gefragt.

Mehr zum Thema Dresden Lokalsport:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0