Unfassbar! Knöchelbruch von Reed verdirbt Eislöwen-Sieg

Dichtes Gedränge vor dem Tor. Am Ende hatten die Eislöwen das deutlich bessere Ende für sich.
Dichtes Gedränge vor dem Tor. Am Ende hatten die Eislöwen das deutlich bessere Ende für sich.  © Enrico Lucke

Dresden - Sage und schreibe mit 5:1 (2:1, 3:0, 0:0) fegten die Eislöwen vor 3059 Zuschauern im Löwenkäfig den DEL2-Meister aus Frankfurt vom Eis. Dresdens Coach Franz Steer war trotzdem nicht zum Feiern zumute. Neuzugang Harrison Reed hatte erst ein Tor geschossen und sich dann den linken Knöchel gebrochen!

Noch vor der Partie meinte der Trainer: "Harrison ist ein super Typ, passt gut in die Mannschaft."

Nach dem Sieg und dessen zweiten Spiel meinte er: "Ich bin sehr froh über die drei Punkte, aber am liebsten würde ich sie abgeben. Reed fällt wochen-, vielleicht monatelang aus. Er hatte sich gut eingefügt, aber die Situation ist, wie sie ist."

Alexander Höller war der Mann des Spiels, der die Eislöwen nach einem 0:1-Rückstand (C.J. Stretch/5.) mit einem Doppelschlag (15./17.) auf die Siegerstraße brachte.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht musste Harrison Reed (rechts) gestützt vom Eis herunter.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht musste Harrison Reed (rechts) gestützt vom Eis herunter.  © Enrico Lucke

Von der bitteren Reed-Nachricht zeigte er sich geschockt: "Das ist ... ! Das Wort darf ich nicht sagen. Sehr blöd für die Mannschaft, Harrison hätte uns sicher geholfen."

Ohne Fremdeinwirkung war der Stürmer kurz vor der zweiten Pause in die Bande gedonnert und hatte sich dabei verletzt.

Ihm gehörte damit tragischerweise die erste und letzte Minute des Drittels, da er in der 21. das 3:1 erzielte. Nick Huard (26.) und Neuzugang Tim Miller (33.) machten die restlichen zwei Treffer, wobei bei ihnen jeweils der Videobeweis ran musste.

Im Schlussabschnitt passiert nicht viel, außer dass die Frankfurter giftig wurden und provozierten. Hesse Brett Breitkreuz und Dresdens Shawn Boutin lieferten sich eine kurze Kampf-Einlage...


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