Chancen genutzt! Dresdner Löwen feiern den ersten Derbysieg

Torjubel bei den Dresdner Eislöwen: Harrison Reed (links) und Mirko Sacher.
Torjubel bei den Dresdner Eislöwen: Harrison Reed (links) und Mirko Sacher.

Von Enrico Lucke

Crimmitschau - Eiskalt im Abschluss, routiniert in der Abwehr und Brett Jaeger hielt den Rest: Die Eislöwen holten im Stil eines DEL2-Spitzenteams bei den Eispiraten Crimmitschau mit dem 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) den ersten Derbysieg der Saison und sind seit vier Spielen ungeschlagen.

„Wir wollen die Löwen sehen“, schallte es bereits vorm Spiel durch den Sahnpark. Gut 400 mitgereiste Fans waren voller Vorfreude und wurden nicht enttäuscht.

Keine zwei Minuten lief die Partie, da schoss Tomas Schmidt von der blauen Linie. Die Scheibe flog halbhoch vors ETC-Tor und Marius Garten nahm sie volley - 1:0.

Zehn Minuten später zog Mirko Sacher (12.) ab - 2:0. Harrison Reed (27.) schaltete schnell, als ein Abpraller vor seinen Füßen landete - 3:0.

Ryan Nie zog am Sonntag den Kürzeren, kassierte fünf Tore von den Eislöwen.
Ryan Nie zog am Sonntag den Kürzeren, kassierte fünf Tore von den Eislöwen.

Das war effektive Verwertung der Chancen.

Dagegen mühten sich die Gastgeber und hatten bis dahin zwölf Minuten Überzahl. Allein drei Mal musste ein Eislöwe wegen eines Wechselfehlers in die Strafbox.

„Das darf nicht sein und kostete unnötig Kraft“, so Eislöwen-Coach Thomas Popiesch.

Die Piraten brachten die Scheibe zwar gefährlich vors Löwen-Tor, die letzte Konsequenz fehlte aber. Bis in der sechsten Überzahl-Situation Andrè Schietzold (29.) verkürzte - 3:1.

Die Löwen behielten die Nerven. Kai Wissmann (47.) und erneut Ex-Eispirat Reed (55.) bauten durch sehenswerte Tore die Führung auf 5:1 aus. John Tripp (55.) gelang nur Ergebniskosmetik.

Popieschs Fazit: „Wir haben sehr gut gespielt.“

Fotos: Thomas Heide


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