Eislöwen fehlte bei Eispiraten die Effizienz im Abschluss

Dresden - 5:14, 14:3, 6:5 - so fällt laut dem DEL2-Spielprotokoll die offizielle Schussstatistik beim Sachsenderby aus Sicht der Dresdner Eislöwen aus. Und so unrealistisch ist sie gar nicht, gleichzeitig offenbart diese das Problem des Teams von Rico Rossi in einem eher schwachen Duell mit den Eispiraten.

Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier probierte es sogar im Fallen, aber vorm Kasten der Eispiraten war's einfach zu voll, um die Scheibe hineinzubekommen.
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier probierte es sogar im Fallen, aber vorm Kasten der Eispiraten war's einfach zu voll, um die Scheibe hineinzubekommen.  © Andreas Kretschel

Bei der 2:3-Niederlage scheiterten die Eislöwen erneut an sich selbst. Erst weil sie sich zu oft in Unterzahl befanden und es so eine Frage der Zeit war, bis das Überzahlspiel der Hausherren im Sahnpark zur 2:0-Führung führte.

Anschließend, weil Thomas Pielmeier & Co. nach dem Ausgleich zu ideenlos agierten, um den Sack gegen den ETC zuzumachen.

Am Sonntag kommen die Kassel Huskies in den Löwenkäfig und die sind nicht grundlos der Spitzenreiter.

Von 580 Schüssen aufs gegnerische Tor war bei denen 73 Mal die Scheibe drin. Die Eislöwen ballerten 592-mal auf den Kasten des Kontrahenten und haben 57 Tore.

Wenn die Dresdner sich endlich aus dem Tabellen-Keller kämpfen wollen, dann müssen sie da ansetzen und an ihren zwei Erfolgsformeln der Saison festhalten.

Entweder durch frühes Stören dem Gegner die Scheibe abluchsen und den schnellen Gegenzug starten oder mehr die Scheibe von der blauen Linie aufs Tor dreschen.

Alles andere wirkt ideenlos, weil der Raum vorm Kasten in dieser Saison noch besser von jedem Team zugestellt wird und so kaum Platz für Querpässe oder Ähnliches ist.

Eislöwen-Coach Rico Rossi. (Archivbild)
Eislöwen-Coach Rico Rossi. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

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