Einfach gespielt! Eislöwen krallen sich 3. Sieg

Dresden - "Jetzt geht's voran", war Sebastian Zauner nach dem 2:1-Heimsieg (1:1, 0:0, 1:0) gegen Kaufbeuren überzeugt. Der Eislöwen-Verteidiger stand exemplarisch für die Dresdner Krise und am Wochenende für die Trendwende.

Sebastian Zauner (Nummer 5) lieferte auch gegen Kaufbeuren ab und sorgte damit für die Trendwende.
Sebastian Zauner (Nummer 5) lieferte auch gegen Kaufbeuren ab und sorgte damit für die Trendwende.  © Eric Münch

Vor den zwei Siegen gegen Deggendorf (5:3) und Kaufbeuren hatte der 24-Jährige 14 Minuspunkte auf seinem Konto stehen.

Das bedeutet im Eishockey, wenn er auf dem Eis stand, schoss der Gegner 14 Tore während die Löwen leer ausgingen.

"Jetzt am Wochenende haben wir bei den Fifty-Fifty-Entscheidungen nicht die offensive Variante sondern die defensive gewählt. An der blauen Linie tief gespielt und alles einfach gemacht", so Zauner, der in Deggendorf sogar zwei Tore schoss.

Das, was die Eislöwen vor 1878 Zuschauern zeigten, war der erste kleine Schritt in die richtige Richtung.

Diese Spielweise verlieh der Abwehr Ruhe und Sicherheit - dies spürten die Fans und Keeper Marco Eisenhut, der wieder überragend aufgelegt war.

Die Gäste aus Kaufbeuren gingen durch Branden Cracel (9.), der zwei Dresdner mit einer Körpertäuschung austrickste, in Front. Aber die Löwen drückten, blieben geduldig vorm Tor von Stefan Vajs.

Als Harrison Reed (15.) die Scheibe im Sekundentakt gegen die Matten des Joker-Keepers hämmerte, nutzte Nick Huard den zweiten Abpraller zum Ausgleich. Und im Schlussdrittel netzte René Kramer in Überzahl den 2:1-Sieg ein.

Zauner meinte danach erleichtert: "Ich weiß, was von mir erwartet wird. Jetzt bin ich wieder da." Es dürfte auch das Lebenszeichen des Teams gewesen sein...

Geballter Jubel und Erleichterung bei den Eislöwen über den Siegtreffer.
Geballter Jubel und Erleichterung bei den Eislöwen über den Siegtreffer.  © Eric Münch