Trotz Fehlstart! Eislöwen jubeln endlich wieder über einen Sieg

Endlich wieder Grund zum Jubeln für die Dresdner Eislöwen. Steve Hanusch und Matt Siddall feiern ausgiebig.
Endlich wieder Grund zum Jubeln für die Dresdner Eislöwen. Steve Hanusch und Matt Siddall feiern ausgiebig.  © Lutz Hentschel

Dresden - Der Ketchup-Flaschen-Effekt ist endlich eingetreten. Bei den Dresdner Eislöwen hat es durch den 7:4-Sieg (1:2, 1:1, 5:1) gegen die Kassel Huskies plopp gemacht!

Spieler wie Fans taten am Sonntag alles dafür. Sogar Karel Gotts Eislöwen-Hymne "Babicka" wurde mal wieder rausgeholt, um nach sechs Pleiten in Folge die Wende zu schaffen.

Anfangs sah es danach jedoch nicht aus. Andre Reiß (4.) schoss die Hausherren 0:1 in Rückstand. Eislöwe Alexander Höller versemmelte einen Penalty und bekam von den Fans die Quittung durch Pfiffe.

Als James Wisniewski (12.) in Kasseler Überzahl das zweite Tor der Huskies erzielte, rechneten viele mit der nächsten Dresdner Pleite.

"Das Spiel hat äußerst ungünstig angefangen, es war wieder charakteristisch für unser Spiel", so Coach Franz Steer.

"Aber die Mannschaft ist geschlossen zurückgekommen. Jeder hat sich zu 100 Prozent reingeschmissen. Das war der Schlüssel."

Steven Rupprich (rechts) vollendet zum 4:3 für Dresden.
Steven Rupprich (rechts) vollendet zum 4:3 für Dresden.  © Lutz Hentschel

Steven Rupprichs (17.) abgefälschter Schuss sorgte fürs 1:2. Jens Meilleur (30.) stellte zwar den alten Abstand wieder her, aber danach machte es plopp.

Nick Huard (31.) schlug postwendend zurück. Höller (42.), Rupprich (42.) und Martin Davidek (54./56.) drehten die Partie - 6:3. Stefan Della Rovere verkürzte zwar, aber Tadas Kumeliauskas (60.) machte mit dem 7:4 ins leere Tor alles klar.

"Wir haben alles reingeschmissen, was ging. Mit unseren Fans im Rücken haben wir die Wende geschafft", war Rupprich erleichtert.

Und Höller ergänzte: "Wir haben gezeigt, dass wir gewinnen können. Viele haben uns schon abgeschrieben. Ich bin froh über die drei Punkte."


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