Eislöwen sterben gegen die Huskies den Chancentod

Dresden - Chancen satt, über weite Strecken gut gespielt und trotzdem gaben die Dresdner Eislöwen binnen 20 Sekunden den möglichen Sieg gegen die Kassel Huskies aus der Hand und verloren vor 2326 Zuschauern 1:4 (1:0, 0:1, 0:3).

Der Treffer zum 1:0. Trotz vieler Chancen blieb es das einzige Tor der Dresdner gegen Kassel.
Der Treffer zum 1:0. Trotz vieler Chancen blieb es das einzige Tor der Dresdner gegen Kassel.  © Lutz Hentschel

In einer robusten Partie mit vielen aber fairen Zweikämpfen, bei denen die Schiris im Gegensatz zum Freitag viel laufen ließen, agierten die Hausherren im Löwenkäfig lange auf Augenhöhe mit dem DEL2-Spitzenreiter und führten durch Toni Ritters (8.) Überzahltor verdient.

Doch was die Spieler von Rico Rossi im weiteren Verlauf an Chancen vor Huskies-Keeper Gerald Kuhn liegen ließen, war zum Haareraufen.

Alexander Dotzler (22.), Mario Lamoureux (29.) und Dale Mitchell (35.) hatten die besten 100-Prozentigen.

"Wir machen zu wenig aus unseren Chancen", haderte Rossi. "Und die Tore gegen uns fallen zu leicht." So wie beim Ausgleich von Denis Shevyrin (36.).

Die Partie blieb weiter offen und Mitchell hätte 15 Sekunden nach der letzten Pause auf 2:1 stellen müssen.

Völlig frei stand er vor Kuhn. Stattdessen netzte auf der Gegenseite Shevyrin (43.) ein. 20 Sekunden später verlor die Dresdner Abwehr den hinterm Tor vor Marco Eisenhut stehenden Nick Walters und die Scheibe aus dem Auge. Dem Kasseler gelang ein halber Bauerntrick - 1:3.

Die "Krönung" passierte im Gewühl, als Thomas Pielmeier (45.) den Puck "an den Schlittschuh bekam und dieser von da ins Tor rutscht". Sein Coach merkte passend an: "Es ist frustrierend!"

Füchse schlagen die Bayreuth Tigers und lassen die Kuscheltiere fliegen

Die Lausitzer Füchse gewannen ihr Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 5:3 (1:0, 2:2, 2:1). Robert Farmer (13.) brachte in Überzahl die Weißwasseraner in Front, Tyler Gron (22.) und Gustav Veisert (23.) drehten die Partie, bis Jordan George (29.) und Darcy Murphy (37.) die Füchse wieder auf die Siegerstraße brachten.

Murphy (44.) sowie Farmer (59.) machten den Sack zu und ließen am Ende die Kuscheltiere fliegen ...

Stark! Erst schossen die Füchse fünf Tore, dann flogen von den Fans tausende Kuscheltiere, die für einen guten Zweck gespendet werden.
Stark! Erst schossen die Füchse fünf Tore, dann flogen von den Fans tausende Kuscheltiere, die für einen guten Zweck gespendet werden.  © Thomas Heide

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