Eislöwen: Siegesserie reißt in Kassel

Am Ende war Kassel die bessere Mannschaft und gewann mit einem Tor Vorsprung.
Am Ende war Kassel die bessere Mannschaft und gewann mit einem Tor Vorsprung.

Von Enrico Lucke

Kassel - Brach eine Entscheidung von Schiri Michael Klein den Eislöwen in Kassel das Genick? Jedenfalls verloren die Dresdner bei den Huskies mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0). Die erste Niederlage nach sechs Siegen in Serie.

Irgendwie hatte das Team von Bill Stewart Fortuna nicht auf seiner Seite. Es ging schon in der 3. Minute unglücklich los. Beim Schuss von Jamie MacQueen flog die Scheibe an Petr Macholda (3.) und von da direkt ins Dresdner Gehäuse - 0:1.

Danach drückten die Löwen auf den Ausgleich. Jeff Szwez (13.) stand im Gewühl vor dem Kasten der Huskies goldrichtig und netzte ein.

Es schien ein Duell auf Augenhöhe mit schnellem Eishockey zu werden. In der 23. Minute jubelten die Löwen.

Schon in der dritten Minute zappelte die Scheibe das erste mal im Dresdner Tor.
Schon in der dritten Minute zappelte die Scheibe das erste mal im Dresdner Tor.

Schiri Klein entschied auch erst auf Tor, doch einer seiner Linienrichter meinte "hoher Stock". Nach Beratung der Referees gab Klein den Treffer nicht.

Bitter und zusammen mit den beiden folgenden Toren der Hausherren (Mike Little/24., Manuel Klinge/29.) vielleicht der Genickbruch.

Die Scheibe rutschte jeweils glücklich im Gedränge vorm Dresdner Kasten über die Linie.

Als Kassels Adriano Carciola auf der Strafbank saß, verkürzte Arturs Kruminsch (53.) auf 2:3. Der Ausgleich gelang trotz vieler Chancen nicht mehr.

Stewart: "Das war ein hart umkämpftes Spiel und Kassel vielleicht den Tick besser."

Fotos: Jan-Malte Diekmann (2)


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