Jetzt wird's heiß: Eislöwen müssen gegen Crimmitschau ran

Feodor Boiarchinov (l.) versucht, den Gegner zu überwinden.
Feodor Boiarchinov (l.) versucht, den Gegner zu überwinden.

Von Enrico Lucke

Dresden - Tja! Die Eislöwen haben zwar die Jokers aus Kaufbeuren mit 5:3 (0:0, 3:1, 2:2) bezwungen, aber die Lausitzer Füchse konnten Bad Nauheim nicht in die Knie zwingen.

Und so geht’s für die Dresdner am Freitag daheim in den Pre-Play-offs weiter. Da wartet ein heißes Derby mit den Eispiraten Crimmitschau.

Das stand am Dienstag um 21:43 Uhr fest. Zuvor schauten die Fans in der Dresdner Nordkurve gebannt auf die Anzeigetafel. Darauf lief das Spiel der Füchse gegen die Roten Teufel.

Und als Ken Magowan 46 Sekunden vor Schluss hochverdient auf 2:3 verkürzte, die Weißwasseraner den Keeper rausnahmen und fast den Ausgleich erzielten, keimte Hoffnung in Elbflorenz aus.

Zwar konnten die Löwen erstmal jubeln, doch ab Freitag kommt es knüppelhart.
Zwar konnten die Löwen erstmal jubeln, doch ab Freitag kommt es knüppelhart.

Doch die Uhr im Fuchsbau lief unermüdlich runter und so mussten die Fans mit ansehen, wie sich Bad Nauheim über Platz sechs und den direkten Play-off-Einzug freute.

Bitter! In der Kabine der Eislöwen war’s bedächtig still. Das Team von Bill Stewart wusste, die Punkte hatte es zuvor liegen gelassen. „Wir haben gegen Kaufbeuren gut gespielt“, fand Harrison Reed zu Recht. Der Löwen-Stürmer machte selbst zwei Tore (32./, 47.). Die restlichen Dresdner Treffer steuerten vor 2120 Zuschauern Teemu Rinkinen (22.) Michael Endraß (23.) und Marius Garten (60.) bei.

Ihre Pflicht war somit erfüllt. Und die Lausitzer Füchse konnten sich gegen Bad Nauheim lediglich vorwerfen lassen, dass die Gäste im ersten Drittel durch Vitalij Aab (2.), Harald Lange (9.) und Aab (15.) davonzogen.

Der Treffer von Darren Haydar (16.) leitete ein Offensivfeuerwerk ein, das nicht von Erfolg gekrönt war. Somit hieß es durch das Megowan-Tor am Ende 2:3 (1:3, 0:0, 1:0)...

Damit waren die direkten Play-off-Einzugsträume der Löwen geplatzt. Und noch dazu hat das Stewart-Team bislang drei der vier Hauptrunden-Partien gegen die Westsachsen verloren!

Fotos: Lutz Hentschel


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