Eislöwen verlieren Duell gegen Frankfurt nach Penaltyschießen

Frankfurt - Die Dresdner Eislöwen hatten am Freitag in Frankfurt/Main die Schiris gegen sich und kein Glück. Am Ende mussten sie sich im Penaltyschießen geschlagen gegen und mit einer 5:6-Niederlage (1:1, 2:2, 2:2) die Heimreise antreten ...

Harte Schiri-Entscheidung im Fall Arne Uplegger.
Harte Schiri-Entscheidung im Fall Arne Uplegger.  © Lutz Hentschel

Wenigstens kassierten sie einen Punkt, der für den Showtime-Tag am Sonntag noch wichtig werden kann.

Denn die Lausitzer Füchse gewannen in Crimmitschau mit 7:2 (3:2, 2:0, 2:0) und Bayreuth schoss Kaufbeuren ebenso 7:2 ab.

Damit haben die Eislöwen als Neunter zwei Punkte Vorsprung auf Bayreuth (10.) und Weißwasser (11.).

"Der eine Punkt ist wichtig, aber wir brauchen noch einen Sieg. Den holen wir daheim", so Dresdens Coach Rico Rossi.

Der 54-Jährige brauchte ein Bier, um die Minuten zuvor zu verarbeiten. Denn es war mehr drin für sein Team. Mario Lamoureux (11.) brachte es in Front.

Nachdem Arne Uplegger (19.) den Frankfurter Luis Schinko normal checkte, ging dieser dabei aber mit dem Kopf runter und die Schiris gaben 20 plus 5 Minuten für den Dresdner. Harte Entscheidung!

Die Überzahl nutzte Stephen MacAulay (19.) zum Ausgleich.

Im Penaltyschießen versagten den Dresdnern die Nerven

Die Eislöwen sorgten für viel verkehrt vorm Frankfurter Tor, wurden aber nur mit einem Tor belohnt.
Die Eislöwen sorgten für viel verkehrt vorm Frankfurter Tor, wurden aber nur mit einem Tor belohnt.  © imago images/Kessler-Sportfotografie

Es kam bitterer: Niklas Jentsch (24.) schob die Scheibe beim Versuch sie aus dem eigenen Torraum rauszuspielen ins Gehäuse - 1:2.

Doch Petr Pohl (28.) und Nick Huard (32.) drehten die Partie. Bis MacAulay (33.) in Überzahl der Ausgleich gelang.

Vier Minuten später lag die Scheibe erneut im Kasten der Gastgeber. Vom Plexiglas war sie zuvor abgeprallt, aufs Tor geflogen und von da aufs Eis. Frankfurts Keeper Jimmy Hertel schob sie schließlich mit dem linken Schlittschuh ein. Regulär, doch trotz Eislöwen-Protest, die Schiris gaben den Treffer nicht.

Dafür traf Toni Ritter (43.), auf der Gegenseite Roope Ranta (47.) und Manuel Strodel (52.) - 4:5. 27 Sekunden vom Ende gelang Pohl der Ausgleich. Im Penaltyschießen versagten die Dresdner, Ranta nicht.

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