Eislöwen: Katastrophaler Start sorgt für deutliche Pleite

Kassel - 20.52 Uhr schallte es am Sonntagabend durch die Arena in Kassel: "Eis, Eis, Eis, oh Eissportclub." Die mitgereisten Eislöwen-Fans feierten ihre Party, aber keinen Sieg. Nach einem katastrophalen ersten Drittel verloren die Dresdner 3:7 (1:5, 1:2, 1:0) bei den Huskies.

Nick Huard netzte zweimal in Kassel ein und ist damit aktuell bester Eislöwen-Torschütze. (Archivbild)
Nick Huard netzte zweimal in Kassel ein und ist damit aktuell bester Eislöwen-Torschütze. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Dabei hatte das Team von Rico Rossi gleich nach 30 Sekunden eine Top-Chance. Dale Mitchell war zum Konter gestartet, wurde perfekt bedient, aber haute vorm Kasseler Keeper Gerald Kuhn über die Scheibe.

Beim Nachschuss donnerte diese auf die Matten des Schlussmanns. Tragisch!

Wie es geht, zeigten die Hessen eine Minute später. Corey Trivino drehte sich vorm Kasten von Florian Proske um die eigene Achse, trickste so die Dresdner Abwehr aus, Pass und Richi Mueller hielt die Kelle rein - 0:1.

Keine vier Minuten später pennten die Eislöwen erneut. Während Jordan Knackstedt & Co. zentral vor ihren Kasten stürzten, konnte sich Michael Christ hinter diesem wegstehlen. Stephan Tramm sah ihn frei am langen Pfosten, Pass - 0:2.

René Kramer (10.) konnte zwar mit einem Hammer von der blauen Linie in Überzahl verkürzen, aber Denis Shevyrin (12.), Mario Scalzo (13.) und Ben Duffy (17.) sorgten für das 1:5. Bitter!

Nach der Pause stand Marco Eisenhut im Dresdner Tor, aber in der 24. Minute hatte Duffy auch ihn bezwungen und Alexander Heinrich (33.) später auf 1:7 gestellt. Nick Huard (34./60.) betrieb Ergebniskosmetik.

"Wieder unser Fehlstart. Wir haben schon so viel geändert, damit dies nicht passiert", haderte Coach Rossi. "Aber wir haben danach nie aufgehört, das ist positiv. Jetzt genießen wir erstmal Weihnachten."

Eislöwen-Coach Rico Rossi explodierte auf der Bank. Was er im ersten Drittel sah, war frustrierend. (Archivbild)
Eislöwen-Coach Rico Rossi explodierte auf der Bank. Was er im ersten Drittel sah, war frustrierend. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

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