5:0! Die Löwen schießen endlich den Frust weg

David Rodman trifft hier zum vorentscheidenden 4:0 - danach waren die Messen am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits gelesen.
David Rodman trifft hier zum vorentscheidenden 4:0 - danach waren die Messen am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits gelesen.

Von Enrico Lucke

Dresden - Weihnachtszeit ist die Zeit der Wünsche! Die Fans der Dresdner Eislöwen hatten gegen den SC Riessersee nur einen: Ein Tor mehr schießen als der Gegner! Diesen Wunsch erfüllten Steven Rupprich [&] Co. nicht. Sie gewannen sogar 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)!

„Super ESC, super ESC“, schallte es nach dem langersehnten ersten Drei-Punkte-Sieg (zuletzt am 6.12. gegen Weißwasser) durch den Löwenkäfig. Der war mit gut 3100 Zuschauern nicht so besetzt wie üblich am 2. Feiertag. „Am Ende ist es ein Ergebnissport“, weiß Eislöwen-Coach Thomas Popiesch.

Und da die zuletzt nicht stimmten, war die Arena nicht voll. Aber gegen die Bayern passte alles. Die Hausherren verteidigten stark, hatten mit Brett Jaeger im Tor einen sicheren Rückhalt.

Jubel bei den Löwen: Nach fast drei Wochen gelang der erste Dreier.
Jubel bei den Löwen: Nach fast drei Wochen gelang der erste Dreier.

Vorn agierten die Löwen-Stürmer unaufgeregt und spielten vor allem einfach. So fälschte Vladislav Filin (6.) einen Schuss von Mirko Sacher zum 1:0 ins SCR-Tor. Eine Minute später drosch Mark Cullen den Puck durch die Matten von Keeper Jochen Vollmer.

Als Jeff Szwez (34.) einen Schuss von Cullen ins Tor lenkte und David Rodman (37.) den Puck kurze Zeit später ebenfalls versenkte, stand es 4:0. Sollte dieser Sieg den Dresdner noch zu nehmen sein? Nein!

Als Kapitän Steven Rupprich (41.) gleich nach der Pause auf 5:0 erhöhte, konnte nichts mehr anbrennen. Die Fans sangen zwar scherzhaft „durchhalten, durchhalten“, doch der Dreier war in Geschenkpapier für die Fans eingepackt.

„Wir haben die letzten Spiele so hart gearbeitet und uns nicht belohnt. Jetzt durch den Sieg und das erste Spiel zu Null gleich doppelt“, freute sich der Eislöwen-Kapitän und fügte an: „Ich hoffe, es geht so weiter.“

Kapitän Steven Rupprich und seinen Mitspielern fiel wohl ein Stein vom Herzen.
Kapitän Steven Rupprich und seinen Mitspielern fiel wohl ein Stein vom Herzen.

Fotos: Lutz Hentschel (2)


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