Eislöwen gewinnen bei unglaublichem Torfestival gegen die Falken

Dresden - Was für einen Eishockey-Abend erlebten die 2127 Fans der Dresdner Eislöwen! Als Mario Lamoureux um 21:20 Uhr das Ergebnis auf 7:2 gegen Heilbronn geschraubt hatte, schallte es aus der Nordkurve: "Nur noch drei"!

Im Heilbronner Kasten von Matthias Nemec (M.) schlug es im Mitteldrittel fast im Minuten-Takt ein. Toni Ritter (l.) verpasste es mehrfach knapp, sich in die Torschützenliste bei den Löwen einzutragen.
Im Heilbronner Kasten von Matthias Nemec (M.) schlug es im Mitteldrittel fast im Minuten-Takt ein. Toni Ritter (l.) verpasste es mehrfach knapp, sich in die Torschützenliste bei den Löwen einzutragen.  © Lutz Hentschel

Zeit dazu war, lief zu diesem Zeitpunkt doch erst die 47. Minute. Am Ende gewannen die Hausherren gegen die Falken mit 8:5 (1:2, 5:0, 2:3).

Irre, denn die Gäste sind das offensivstärkste Team der Liga. Und mit Yannik Valenti haben sie das größte Talent der DEL2 in ihren Reihen. Der 19-Jährige netzte bereits 15-mal ein in der Saison.

Was Valenti kann, zeigte er gleich in der ersten Minute. Doch beim Schuss des Youngsters war Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut zur Stelle.

Nachdem Petr Pohl (8.) die Dresdner in Front brachte, war's wieder Valenti (11.), der nach einem Konter Eisenhut prüfte.

Aber erst Alexander Nikiforuk (14.) überwand den Schlussmann und Pierre Preto (18.) legte nach. Jedes Mal sahen die Löwen defensiv nicht gut aus.

Im Mitteldrittel setzte bei denen der Ketchup-Flaschen-Effekt ein. Petr Pohl (22.), Nick Huard (23.), Timo Walther (26.), Dale Mitchell (33.) und Lamoureux (39.) schraubten das Ergebnis auf 6:2. Wahnsinn!

Coach Rossi ist beeindruckt

Acht Mal konnten die Spieler der Dresdner Eislöwen jubeln.
Acht Mal konnten die Spieler der Dresdner Eislöwen jubeln.  © Lutz Hentschel

Und im Schlussabschnitt legte Lamoureux (47.) durch einen Bauerntrick nach. Dass die Falken dank Preto (52.) und Bryce Gervais (53.) verkürzten, spielte keine Rolle, denn Huard (53.) erzielte den achten Eislöwen-Treffer.

46 Sekunden vor Schluss gelang Bryce Gervais Ergebnis-Kosmetik. Das Fazit von Löwen-Coach Rico Rossi: "Fünf Tore in einem Drittel sind überragend. Es ist beeindruckend, was die Jungs zurzeit leisten."

Die Lausitzer Füchse gewannen ihr Heimspiel gegen die Joker aus Kaufbeuren mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0). Robert Farmer (16.) und Clarke Breitkreuz (18.) brachten die Hausherren auf die Siegerstraße.

Die Gäste konnten nur durch Max Schmidle (23.) einnetzen, ehe Philip Kuschel (25.) und Darcy Murphy (43.) die Füchse-Führung auf 4:1 schraubten.

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