Dresdner Eislöwen kämpfen sich ins Viertelfinale!

In der regulären Spielzeit war auf beiden Seiten kein Vorbeikommen am Goalie.
In der regulären Spielzeit war auf beiden Seiten kein Vorbeikommen am Goalie.

Von Enrico Lucke

Dresden - 77 Minuten sollte es nicht klappen, dann machte Vladislav Filin mit seinem Tor zum 1:0 (0:0, 0:0, 0:0) in der Verlängerung für die Eislöwen den Sieg gegen die Eispiraten Crimmitschau perfekt!

„Wer das erste Tor schießt, gewinnt“, meinte Füchse-Stürmer Florian Lüsch, der unter den Zuschauern weilte. Und er sollte an dem unglaublichen Abend recht behalten.

Beide Fanlager gaben alles auf den Rängen. Den gut 3000 Dresdnern standen 700 ETC-Anhänger gegenüber. 60 Minuten schallten Gesänge und Trommelklänge aus den Kurven. Es knisterte vor Spannung.

Die Eislöwen besaßen Chancen über Chancen. Ihre unfassbar vielen Powerplay-Situationen (20 Minuten!) konnten sie aber nicht nutzen. Dazu fischte Crimmitschaus Keeper Ryan Nie alles weg.

Samthandschuhe? Fehlanzeige bei einem Spiel, bei dem es um (fast) alles geht.
Samthandschuhe? Fehlanzeige bei einem Spiel, bei dem es um (fast) alles geht.

Die Hausherren drückten ab dem zweiten Drittel die Eispiraten in deren Hälfte. Doch mit ihren Fans als siebten Mann im Rücken kämpften die Westsachsen grandios. Die ETC-Spieler wurden müde, wussten sich so oft nur mit Haken, Halten [&] Co. zu helfen und kassierten Strafen. Aber ihr Kämpferherz hielt sie am Leben.

Entnervt mussten die Eislöwen nach 60 Minuten wieder in die Kabine. Es hieß Verlängerung.

Mark Cullen (61.) hatte dann gleich eine Riesenchance für die Dresdner, danach ging’s hin und her. Brett Jaeger im Löwentor konnte sein Können beweisen.

Um 22.33 Uhr war es soweit. Filin (77.) machte den Sieg und den Einzug ins Play-off-Viertelfinale für die Eislöwen gegen Bremerhaven perfekt.

Erleichterung bei den Eislöwen. Der Einzug ins Viertelfinale ist perfekt.
Erleichterung bei den Eislöwen. Der Einzug ins Viertelfinale ist perfekt.
Das erlösende 1:0 durch Vladislav Filin.
Das erlösende 1:0 durch Vladislav Filin.

Fotos: Lutz Hentschel (2)


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