Fans stinksauer nach erneuter Eislöwen-Pleite

Keeper Marco Eisenhut.
Keeper Marco Eisenhut.  © Lutz Hentschel (Archivbild)

Freiburg - Die Eislöwen-Fans waren am Freitagabend stinksauer: "Man findet keine Worte mehr, es ist nur noch traurig, was man hier geboten bekommt", schrieb einer bei Facebook, nach dem die Dresdner in Freiburg mit 5:7 (1:3, 1:2, 3:2) unter die Räder kamen.

Im Duell der derzeitigen Krisenklubs der DEL2 zeigten die Hausherren, wie man mit Biss, Kampfgeist und Leidenschaft die Wende schafft. Gleich die erste Überzahl nutzten sie durch Mark Mancari (5.). Zehn Minuten waren rum, lagen die Dresdner bereits 0:2 hinten.

Die Abwehr hielt zu den heranstürmenden Wölfen gebührenden Abstand und Nikolas Linsenmaier netzte so ungestört ein. Unfassbar, keine Gegenwehr! Nick Huard (13.) verkürzte zwar und die Spieler versuchten sich zu pushen, doch als Radek Duda (18.) den nächsten Fehler in Dresdner Unterzahl nutzte, stand es 1:3.

Aus der Pause kam Eislöwen-Coach Franz Steer sichtlich angefressen. Seine Laune wurde nicht besser.

Eislöwen-Coach Franz Steer konnte es auf der Bank nicht fassen, was seine Spieler für eine Leistung auf dem Eis boten.
Eislöwen-Coach Franz Steer konnte es auf der Bank nicht fassen, was seine Spieler für eine Leistung auf dem Eis boten.  © Lutz Hentschel (Archivbild)

Nur 46 Sekunden vergingen, da legte Duda nach. Dresdens Keeper Marco Eisenhut kam raus, Henning Schroth rein und Tadas Kumeliauskas konnte mit einem Handgelenkschuss (26.) verkürzen. Allerdings wurden die Eislöwen nicht giftig, um das Spiel zu drehen. Auf der Gegenseite baute Marc Wittfoth vier Minuten später die Führung aus, weil die Dresdner die Scheibe schlampig wegräumten.

Im Schlussdrittel gelang zwar Thomas Pielmeier (49.) das 3:5, aber wieder das gleiche Spiel. Ein Patzer hinten und Christian Billich (52.) netzte ein. Martin Davidek (56.) umkurvte den Wölfe-Keeper - 4:6. Jannik Herm (57.) machte schließlich den Deckel drauf. Kumeliauskas (59.) gelang nur Ergebniskosmetik. Ein Eislöwen-Fan forderte danach: "Es muss jetzt ein Zeichen kommen! Entweder man verpflichtet noch einige fähige Spieler oder einen neuen Trainer!"

Die Lausitzer Füchse verloren in Bad Nauheim 1:4 (0:1, 1:2, 0:1). Den einzigen Treffer der Weißwasseraner erzielte Jeff Hayes.


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