Trotz Pleiten-Wochenende: Eislöwen klettern in der Tabelle!

Dresden - Das nennt man Dusel! Die Eislöwen haben am Wochenende zwei Spiele verloren, nur einen Punkt gewonnen und trotzdem kletterten sie in der Tabelle nach oben ...

Eislöwe Elvijs Biezais (r.) hatte zwar den Blick für Kevin Lavallee beim 1:1, aber der Rest war viel Zufall im Offensivspiel.
Eislöwe Elvijs Biezais (r.) hatte zwar den Blick für Kevin Lavallee beim 1:1, aber der Rest war viel Zufall im Offensivspiel.  © Norbert Neumann

Nach der heutigen vermeidbaren 4:5-Niederlage (2:1, 1:2, 1:1) nach Verlängerung gegen die Ravensburg Towerstars ist das Team von Rico Rossi von Platz zehn auf Rang neun "gekraxelt".

Grund: Bietigheim verlor parallel daheim knapp mit 5:6 gegen Kaufbeuren. Dank des besseren Torverhältnisses zog Dresden punktgleich vorbei.

Dabei hätten die Löwen eigentlich mit zwei Punkten den Steelers wegziehen müssen. Nach dem frühen Ravensburger Treffer von Patrick Seifert (5.) dominierten die Hausherren.

Elvijs Biezais servierte Kevin Lavallee (10.) den Puck auf dem Silbertablett und der Verteidiger zog ab - 1:1. Petr Pohl (16.) drehte die Partie.

Danach glich Thomas Brandl (26.) zwar aus, aber Jordan Knackstedt schlug zurück. Jedoch verpassten es die Eislöwen nachzulegen.

Coach Rico Rossi war sauer: "Wir haben viel zu viel den Zufall entscheiden lassen, statt strukturiert und organisiert zu spielen."

Und so ging es bis zur Schlusssirene hin und her. Jakub Svoboda (38.) glich aus, Dale Mitchell (55.) brachte die Löwen in Front, eh Vincenz Mayer (58.) glücklich auf 4:4 stellte. In der Verlängerung war Brandl der Spielverderber für die Hausherren vor 2462 Zuschauern.

Dagegen gewannen die Lausitzer Füchse nach Verlängerung ihr Heimspiel gegen die Heilbronner Falken mit 4:3 (1:0, 1:2, 1:1). Für die Entscheidung sorgte Clarke Breitkreuz, die anderen Weißwasseraner Tore erzielten Brad Ross (3.) und Darcy Murphy (32./41.).

In der Partie war Feuer. Eislöwen Dale Mitchell knöpft sich hier Towerstars Vincenz Mayer vor.
In der Partie war Feuer. Eislöwen Dale Mitchell knöpft sich hier Towerstars Vincenz Mayer vor.  © Norbert Neumann

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