Bruchlandung für die Eislöwen: Falken im 2. Drittel einfach eiskalt

Heilbronn - "Bleibt trotzdem dran, schlechter kann's nicht werden", meinten die Heilbronner Moderatoren bei SpradeTV zu den Eislöwen-Fans vor der zweiten Pause. Zu diesem Zeitpunkt lag das Team von Rico Rossi 1:8 zurück, am Ende verloren sie 2:9 (0:1, 1:7, 1:1)!

Bezeichnende Szene. Die Eislöwen legen gegen Heilbronn wie hier Dale Mitchell (M.) eine Bruchlandung hin. (Archivbild)
Bezeichnende Szene. Die Eislöwen legen gegen Heilbronn wie hier Dale Mitchell (M.) eine Bruchlandung hin. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Sieben Gegentore im zweiten Drittel waren ein starkes Stück. Dabei sah es im ersten Abschnitt richtig gut aus.

Die Abwehr gegen das offensiv stärkste Team der Liga stand und vorn hatten die Dresdner auch gute Möglichkeiten.

Das 0:1 fiel aus Löwen-Sicht durch Davis Koch unglücklich. Keeper Marco Eisenhut sah nichts und der Puck rutschte unterm Schoner durch.

Und im Mittelabschnitt wurde die Rossi-Prognose von "vielen Toren" wahr -leider für die Falken. Als Sebastian Zauner, Arne Uplegger und Toni Ritter in der Kühlbox schmorten schlugen die Hausherren durch Derek Damon (24.) und Brock Maschmeyer (25.) zu.

Stefan Della Rovere (28.) legte nach, eh Alexander Dotzler (31.) auf 1:4 verkürzte. Aber Koch (32./39.), Damon (36.) und Bryce Gervais (39.) stellten auf 1:8. "Ich glaube, nicht das die Eislöwen noch gewinnen.

Okay, die Falken haben gezeigt, dass man sieben Tore in einem Drittel schießen kann", merkte die SpradeTV-Moderatoren süffisant an. Doch dies gelang natürlich nicht. Dotzler (52.) traf zwar erneut, aber Samuel Soramies (59.) machte den Deckel zum 2:9 drauf.

Die Lausitzer Füchse haben in Kaufbeuren endlich den Bock umgestoßen. Durch die Tore von Robert Farmer (10.), Tomas Andres (37.), Feodor Boiarchinov (46.) und Joel Keussen (59.) gewannen sie 4:2 (1:1, 1:1, 2:0).

Coach Rico Rossi.
Coach Rico Rossi.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0