Zu viele Abwehrpatzer! Eislöwen verlieren mit 2:5

Aua! Mark Cullen (links) musste sich nach einem Foul die Zunge nähen lassen.
Aua! Mark Cullen (links) musste sich nach einem Foul die Zunge nähen lassen.

Von Enrico Lucke

Ravensburg - Durch die Länderspielpause haben die Dresdner Eislöwen ihren Rhythmus verloren. Auch am Sonntag gingen sie bei den Ravensburger Towerstars nach dem 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) leer aus.

Das Grundproblem ist zurzeit die Defensivarbeit. Während Keeper Marvin Cüpper im Gegensatz zu Freitag gut parierte und den Ausfall von Brett Jaeger (Kieferbruch) kompensierte, unterliefen der Abwehr zu viele Fehler.

Bereits nach 89 Sekunden lag Mirko Sacher auf dem Eis, Brian Roloff war ihm entwischt. Er passte auf Austin Smith, der vernaschte erst Sebastian Zauner und dann Cüpper - 0:1.

Nur fünf Minuten später war das selbe Dresdner Verteidigerpärchen auf dem Eis. Zauner bekam die Scheibe nicht vorm Tor weg und Maximilian Brandl sagte danke - 0:2.

Keeper Marvin Cüpper kassierte bereits nach wenigen Minuten das erste Tor.
Keeper Marvin Cüpper kassierte bereits nach wenigen Minuten das erste Tor.

Der Überzahltreffer von Brandon MacLean (26.) hätte ebenfalls verhindert werden müssen. Sein Schuss prallte ab, aber kein Löwe war zur Stelle, um die Scheibe weg zu spielen.

Wenigstens agierten die Dresdner bissig und kamen durch die Treffer von Max Campbell (39./42.) zurück. Doch dann entwischte Mathieu Tousignant (50.) der Löwen-Abwehr - 2:4.

In den letzten vier Minuten wollte das Popiesch-Team in Überzahl die Partie drehen, doch es fehlte die Cleverness, auch weil Mark Cullen sich nach einem Foul die Zunge nähen lassen musste.

33 Sekunden vor Schluss traf MacLean auf der Gegenseite ins leere Tor. Popieschs Fazit: „Wir sind mit Optimismus hergefahren, aber der Ravensburger Sieg ist verdient.“

Fotos: Lutz Hentschel


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