Macholda schießt Löwen im Penalty-Krimi zum Sieg

Macholda dreht nach seinem Siegtreffer ab.
Macholda dreht nach seinem Siegtreffer ab.

Von Enrico Lucke

Dresden - 21.54 Uhr rissen die 1883 Eislöwen-Fans am Freitagabend die Arme hoch und bejubelten den Treffer von Petr Macholda.

Der Verteidiger sorgte damit für den knappen 2:1-Sieg (0:0, 0:0, 1:1) nach Penaltyschießen der Dresdner über die Roten Teufel aus Bad Nauheim.

Zuvor war es eine zähe Angelegenheit. Die Gäste hatten eine klare Anweisung von ihrem Coach Petri Kujala nach den Auftakt-Niederlagen auf den Weg bekommen: „Müssen die Wut in Energie ummünzen.“

Und das taten sie. Doch Marvin Cüpper im Eislöwen-Kasten zog ihnen reihenweise durch seine saustarken Paraden den Zahn. An seinem guten Gegenüber, Mikko Rämö, bissen sich die Dresdner allerdings ebenfalls die Zähne aus.

Als sich die VIP-Gäste nach der zweite Pause zum Schlussdrittel zu ihren Plätzen aufmachten, da klingelte es im Gehäuse der Roten Teufel. Harrison Reed (41.) hatte den Keeper kunstvoll angeschossen. Zwei Minuten später stand Reed wieder frei vorm Tor, aber er traf die Scheibe nicht. Das hätte die Entscheidung sein können.

Stattdessen kassierten die Dresdner ausgerechnet 15 Sekunden vor Schluss nach einem Dauerfeuer der Teufel den Ausgleich. Kyle Helms war der Schütze. Doch Macholda rettete schließlich für die Eislöwen-Fans den Abend.

Die Fans feierten den Sieg.
Die Fans feierten den Sieg.
Macholda bescherte mit seinem Tor die zwei Punkte.
Macholda bescherte mit seinem Tor die zwei Punkte.

Fotos: Lutz Hentschel


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