Sachsenderby: Tadas lässt die Eislöwen jubeln!

Torjubel beim 2:0! Cedric Schiemenz (li.) und Torschütze Matt Siddall (beide Dresden).
Torjubel beim 2:0! Cedric Schiemenz (li.) und Torschütze Matt Siddall (beide Dresden).  © Lutz Hentschel

Dresden - Spannend, super Stimmung! Die Dresdner Eislöwen gewannen das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1).

21.32 Uhr zeigte die Uhr. Noch neun Minuten waren zu spielen. Die Eislöwen führten knapp mit 3:2. Die Fankurven peitschten ihre Teams nach vorn.

"Auf geht's Löwen, kämpfen und siegen", kam es aus der blau-weißen Ecke, auf der Gegenseite skandierten die Füchse-Fans: "Weißwasser! Weißwasser!"

Die Spannung unter den 4412 Zuschauern war riesig. Beide Teams hatten Chancen im Minuten-Takt, aber Tadas Kumeliauskas erlöste die Eislöwen-Fans. Keine zwei Minuten vorm Ende traf er aus dem eigenen Drittel ins leere Weißwasseraner Tor.

Es war kein hochklassiges, aber ein packendes Match. Nach wenigen Sekunden passte Nick Huard gefährlich quer vors Tor von Max Franzreb.

Aber Füchse-Stürmer Artur Tegkaev fing den Puck ab. Auf der Gegenseite verfehlte Feodor Boiarchinov (4.) nur knapp. Die Riesenchance von Lausitz-Stürmer Jeff Hayes (11.) vereitelte Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut mit einem sensationellen Reflex. Anders Eriksson (13.) hätte es für die Gäste richten müssen. Doch er verzog.

Wie es geht, zeigte Eislöwen-Verteidiger Steve Hanusch. Der gebürtige Weißwasseraner (19.) nutzte die zweite Dresdner Überzahl durch einen abgezockten Handgelenkschuss zur Führung. Matt Siddall (24.) sorgte fürs 2:0. Füchse-Coach Robert Hoffmann nahm eine Auszeit. Dadurch fing sich sein Team und Roope Ranta (31.) verkürzte in Überzahl. "Jetzt geht's los", skandierte die Füchse-Kurve.

Aber ihre Lieblinge versprühten nicht mehr die Energie vom ersten Drittel. Huard (41.) erzielte das 3:1, Chris Owens (46.) machte es noch mal spannend, ehe Kumeliauskas zuschlug.

Jeff Hayes (Weißwasser) foulte den Dresdner Tadas Kumeliauskas (im Tor: Goalie Maximilian Franzreb (Weißwasser)
Jeff Hayes (Weißwasser) foulte den Dresdner Tadas Kumeliauskas (im Tor: Goalie Maximilian Franzreb (Weißwasser)  © Lutz Hentschel

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