Der Hockey-Gott half mit! Eislöwen zwingen Steelers in die Knie

Bietigheim - Bockstark! Die Dresdner Eislöwen haben die Bietigheim Steelers in der EgeTrans Arena überraschend klar mit 5:1 (1:0, 1:1, 3:0) geschlagen. In der Viertelfinal-Serie (Best of Seven) führen sie damit 2:1.

Marco Eisenhut.
Marco Eisenhut.  © Lutz Hentschel

Von Beginn an standen Thomas Pielmeier & Co. defensiv sehr gut. Dazu hatte Marco Eisenhut einen Sahnetag.

Alles, was die Steelers auf sein Tor brachten, fischte der Eislöwen-Keeper weg. Coach Bradley Gratton: "Er hat ein super Spiel gemacht und wir hatten auch den Hockey-Gott auf unserer Seite." Die Verteidiger räumten zudem gut vorm Eisenhut-Kasten auf.

Auf der Gegenseite waren die Dresdner dazu schlitzohrig. Steven Rupprich (15.) hielt einmal drauf und den Abpraller nutzte Chris Billich zur 1:0-Führung.

Als Bietigheims Schlussmann Sinisa Martinovic erneut einen Schuss auf seinen Kasten nur nach vorn klären konnte, stand Jordan Knackstedt (25.) perfekt - 2:0.

Jetzt hatten die Dresdner leichtes Spiel. Sie mussten die Hausherren beim Spielaufbau stören und vom Tor fernhalten. Dies gelang nahezu perfekt.

Erst als Benjamin Zientek (34.) einen Konter setzte, konnte er Eisenhut überwinden.

Eislöwen-Verteidiger Georgijs Pujacs lässt Steelers-Stürmer Frederic Cabana nicht an die Scheibe
Eislöwen-Verteidiger Georgijs Pujacs lässt Steelers-Stürmer Frederic Cabana nicht an die Scheibe  © Imago

Doch das Gratton-Team spielte clever die Uhr runter, ließ die Steelers kommen und zwang sie zu Fehlern. Als Tom Knobloch (53.) einen solchen zum 3:1 nutzte, waren die Messen gelesen.

Dennis Palka (57./59.) machte schließlich den Deckel drauf. "Das war ein wichtiger Auswärtssieg. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht", freute sich der Doppeltorschütze.

Die Lausitzer Füchse haben ihr drittes Viertelfinal-Duell in Kaufbeuren mit 3:2 (0:1, 3:0, 0:1) ebenfalls gewonnen. Steven Billich (6.) brachte die Jokers in Front, nachdem Clarke Breitkreuz in der Kühlbox schmorte. Aber Steve Saviano (25.), Cedric Schiemenz (30.) und Maximilian Adam (35.) drehten im Mittelabschnitt die Partie.

Durch das zweite Überzahltor der Hausherren von Jere Laaksonen (51.) schnupperten diese Morgenluft, allerdings stand die Abwehr der Weißwasseraner.

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