Wird Arturs der neue King bei den Löwen?

Arturs Kruminsch traf zum zwischenzeitlichen 1:1.
Arturs Kruminsch traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Von Enrico Lucke

Dresden - Nach einer schmerzhaften 0:7-Pleite gegen die Berliner Eisbären gab’s am Sonntag ein knappes 5:6 (1:1, 2:2, 2:3) gegen den tschechischen Meister HC Litvinov.

Die Dresdner Eislöwen schlossen ihr Vorbereitungs-Turnier damit zwar als Letzter ab, sind aber nicht wirklich unzufrieden...

„Gegen Litvinov war‘s bedeutend besser. Jetzt kann man spekulieren, ob’s am Gegner lag. Die Eisbären waren sehr stark und eingespielt.

Gegen die Tschechen hatten wir mehr Räume und mehr Möglichkeiten“, analysierte Coach Thomas Popiesch.

„Wir haben zwar fünf Tore geschossen, aber sechs kassiert. Am Vortag waren es sieben, wir wissen also, woran zu arbeiten ist.“

Kruminsch lief am Wochenende als Kapitän auf.
Kruminsch lief am Wochenende als Kapitän auf.

Der 50-Jährige wird die Spieler schon in seine Richtung biegen. Bei einem hat er es bereits im Turnier versucht: Arturs Kruminsch.

Der Stürmer lief erstmals als Kapitän mit dem „C“ auf. „Ich möchte, dass er noch mehr Verantwortung übernimmt“, begründet Popiesch.

Der 26-Jährige freute sich über die Ehre, fremdelt aber noch etwas mit der Rolle: „Es ist schon viel Verantwortung.“

Das Potenzial, die Funktion auszuüben, hat er, seine Reihe sorgte gestern auch für drei der fünf Treffer.

Das Duo Harrison Reed/Max Campbell konnte auch erste Akzente setzen und war an zwei Toren beteiligt.

Fotos: Lutz Hentschel


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