3:7! Warum sind die Eislöwen so eingebrochen?

Feodor Boiarchinov war nach dem Spiel am Boden. Jetzt heißt es für die Löwen wieder aufstehen.
Feodor Boiarchinov war nach dem Spiel am Boden. Jetzt heißt es für die Löwen wieder aufstehen.

Von Enrico Lucke

Dresden - Mund abwischen, die richtigen Lehren ziehen und weiter geht‘s: So muss das Motto für die Dresdner Eislöwen nach der klaren 3:7-Pleite (1:0, 2:3, 0:4) gegen den SC Riessersee lauten.

Bitter war’s deshalb, weil endlich mal 2.877 Zuschauer im Löwenkäfig zuschauten. Die Bayern fügten dem Team von Thomas Popiesch aber verdient die erste Heimniederlage der Saison zu und beendeten damit die Serie von sieben Siegen in Folge. Bis zum Schlussdrittel war‘s jedoch recht ausgeglichen.

Mark Cullen (20.) brachte die Löwen in Front. Danach ging‘s hin und her. Louke Oakley (22.) glich aus, Marius Garten (22.) markierte die 2:1-Führung, Matthias Beck (23.) machte das 2:2 und Patrick Baum (34.) das 3:2.

Jesse Schultz (37.) und Beck (41.) brachten schließlich die Gäste auf die Siegerstraße. Die Löwenfans skandierten „kämpfen und siegen“, aber die SCR-Spieler agierten vorm Dresdner Tor verdammt kaltschnäuzig. Tim Richter (45.), Eric Johansson (47.) und Florian Vollmar (54.) sorgten für die Entscheidung.

„Ich hoffe, das ist die letzte Niederlage in der Höhe. Die Garmischer waren abgezockter“, so Löwen-Stürmer Feodor Boiarchinov. „Wenn man drei, vier Tore dem Gegner schenkt, dann verlierst du auch mal so ein Spiel“, fügte René Kramer hinzu.

Foto: Lutz Hentschel


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