Herbe Klatsche für pomadige Eislöwen!

Eislöwen-Goalie Brett Jaeger kassierte vier Treffer.
Eislöwen-Goalie Brett Jaeger kassierte vier Treffer.

Von Enrico Lucke

Garmisch - Vorm Wochenende galten die Dresdner Eislöwen als Team der Stunde. Nach der Heimpleite gegen Crimmitschau gab’s in Garmisch beim SC Riessersee auch noch ein 1:4 (0:2, 0:1, 1:1).

Klar, die Hausherren spielten nicht schlecht. Das Team von Bill Stewart konnte aber nicht an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Zu pomadig agierten sie und leisteten sich erst kleine, dann große Abwehr-Schnitzer. Coach Bill Stewart: „Es nicht reicht, zu denken, man gewinnt ohnehin. Jedes Mal sind harte Arbeit und Einsatz gefragt."

Los ging’s in der 16. Minute. Einen Schuss aufs Tor von Brett Jaeger klärte der Keeper zur Seite. Da stand Brendan Connolly. Nachschuss, Tor. Zwei Minuten später erhöhte Louke Oakley im Powerplay - 0:2.

Die nächsten beiden Gegentreffer geschahen jedoch, weil die Dresdner Verteidiger nicht aggressiv störten. Erst eskortierten sie SCR-Stürmer Mark Heatley (38.), ließen ihn ungestört auf den heraneilenden Jesse Schultze passen. Der ließ Jaeger keine Chance. Sebastian Zauner trennte fünf Minuten später Andreas Eder im Löwen-Drittel nicht von der Scheibe - 0:4.

Blamabel für ein Team, das ins Play-off-Halbfinale will. Mirko Sacher (56.) gelang nur Ergebniskosmetik. "Uns hat der letzte Biss gefehlt. Wir müssen unsere Identität wiederfinden und uns auf unsere Stärken besinnen“, forderte der Eislöwen-Dompteur.

Foto: Thomas Heide


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