8:2! Eislöwen schießen Rosenheim ab

Beim Schützenfest gegen Rosenheim traf Feodor Boiarchinov doppelt.
Beim Schützenfest gegen Rosenheim traf Feodor Boiarchinov doppelt.

Von Enrico Lucke

Dresden - Im Pichmännel-Zelt feiert Dresden Oktoberfest, im Löwenkäfig bejubelten die Eislöwen gegen die Starbulls aus Rosenheim ein Schützenfest.

Denn die Bayern bekamen vor 2000 Zuschauern richtig die Lederhosen voll. Nach 40 Minuten hieß es bereits 7:1, am Ende 8:2 (2:1, 5:0, 1:1). Bereits früh sangen die Dresdner Fans: „Keiner wird es wagen, unseren ESC zu schlagen.“ Immerhin verloren die Hausherren noch kein Heimspiel in dieser Saison.

Und die Starbulls sahen am Freitagabend auch keinen Stich. Dem Dresdner Druck hielt ihre wacklige Abwehr nicht stand. David Rodman (7.) und Dominik Grafenthin (7.) brachten die Löwen durch schöne Kombinationen früh in Front.

Stefan Loibl (18.) verkürzte zwar durch ein Powerplay-Tor, aber im Mittelabschnitt schlug das Team von Thomas Popiesch zu. Erst netzte Feodor Boiarchinov (24.) ein, dann gelang Harrison Reed (30./31.) ein Doppelschlag.

Die Treffer von Grafenthin (37.) und Boiarchinov (40.) zogen den Starbulls endgültig den Zahn. Die Fans skandierten: „Heute feiern wir ein Schützenfest.“

Der Rosenheimer Coach Franz Steer war so sauer, er wollte nicht mal mehr zu seiner Mannschaft in die Kabine. Wade MacLeod (50.) und Pat Baum (52.) schossen die letzten Tore des Abends und die Fans sangen: „Oh, wie ist es schön.“

Foto: Lutz Hentschel


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