4:5! Eislöwen verlieren Derby in Weißwasser

Dennis Swinnen (re.) bejubelt seinen Treffer zum 5:3.
Dennis Swinnen (re.) bejubelt seinen Treffer zum 5:3.

Von Enrico Lucke

Weißwasser - Als gegen 18.30 Uhr im stimmungsvollen Fuchsbau von Weißwassser die Schlusssirene ertönte, ballte Dirk Rohrbach, der Coach der Lausitzer Füchse, die Fäuste.

Der 5:4-Derbysieg (3:1, 1:2, 1:1) über die Eislöwen war nicht nur aus seiner Sicht „ein Befreiungsschlag“ nach acht Niederlagen in Folge. Dagegen war bei seinem Dresdner Kollegen Thomas Popiesch „die Enttäuschung riesengroß“.

Der 50-Jährige meinte nach der Pleite: „Ich bin sauer. Bei allen fünf Gegentoren hatten wir zuvor die Scheibe und verlieren sie viel zu einfach. Ich bin umso mehr sauer, weil wir gedacht haben, mit ein bisschen Schlittschuhlaufen und ein, zwei schönen Pässen wird das schon.“

Aber die Füchse fighteten und Rohrbach meinte nach dem Sieg zurecht: „Das war eine Kampfansage an die anderen Mannschaften. Wir sind wieder da.“

Während die Dresdner Cracks enttäuscht das Eis verließen, jubelten im Hintergrund die Füchse.
Während die Dresdner Cracks enttäuscht das Eis verließen, jubelten im Hintergrund die Füchse.

Dabei sah es anfangs danach aus, als ob die Löwen nicht nur spielerisch den Ton angeben werden. Harrison Reed (13.) brachte die Dresdner in Front.

Die 500 mitgereisten Fans sangen: „Hier regiert der ESC.“ Denkste! Die Füchse schlugen zurück - und wie. Darren Haydar (16.), Marvin Tepper (17.) und Lukas Koziol (19.) drehten die Partie - 3:1.

Das Popiesch-Team kam aus der Kabine besser zurück. Marius Garten (24.) und Mirko Sacher (26.) glichen aus. Rohrbach nahm eine Auszeit und nur Sekunden später nutzte Tepper (26.) die erste Chance zum 4:3.

Grund: Eislöwen-Verteidiger Tomas Schmidt rutschte unbedrängt weg und verlor die Scheibe. Dennis Swinnen (45.) baute später die Füchse-Führung auf 5:3 aus, ehe Dominik Grafenthin (50.) mit dem vierten Dresdner Treffer für eine packende Schlussphase sorgte.

Am Ende stand der Fuchsbau Kopf und die Fans sangen: „Derbysieger!“

Fotos: Lutz Hentschel (2)


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