Wieder Sieg im Penaltyschießen! Macholda rettet die Löwen-Punkte

Ex-Löwe Carsten Gosdeck (l.) vergab seinen Penalty.
Ex-Löwe Carsten Gosdeck (l.) vergab seinen Penalty.

Von Enrico Lucke

Heilbronn/dresden - Statt die Falken zu rupfen, machten es die Dresdner Eislöwen am Sonntag wieder unnötig spannend. In Heilbronn siegten sie erst nach Penaltyschießen mit 5:4 (1:2, 3:2, 0:0).

Unter den gut 1000 Zuschauern war ihr Ex-Coach Thomas Popiesch. Der dürfte die Erkenntnis gewonnen haben, wirklich stabiler und erfolgreicher läuft es seit seinem Rauswurf noch nicht. Er soll nun beim Gegner als neuer Trainer im Gespräch sein.

Die Falken hatten seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen. Die Eislöwen wollen sicher in die Play-offs einziehen, drei Punkte waren somit gegen den Abstiegskandidaten Pflicht.

Doch die Gastgeber zogen durch Brad Schell (11.) und Joseph Lewis (15.) davon. Feodor Boiarchinov (20.) konnte wenigstens vor der Pause auf 1:2 verkürzen. Harrison Reed (23.) glich in Überzahl aus. Allerdings verlieh das den Löwen keine Sicherheit.

Nur 44 Sekunden später kassierten sie durch Thomas Gödtel (24.) das 2:3. Durch Reed (30.) und René Kramer (35.) ging das Team von Bill Stewart endlich in Führung, nur auf die Siegerstraße bog es nicht ein. Petr Macholda kassierte eine Strafe und Richard Gelke (36.) nutzte die Überzahl nach nur 11 Sekunden zum Ausgleich.

Mit Macholdas entscheidendem Treffer im Penaltyschießen retteten die Löwen wenigstens zwei Punkte und den Sieg. Es sind weiter sieben Punkte bis zum sicheren Play-off-Platz.

Macholda traf und sicherte die zwei Punkte.
Macholda traf und sicherte die zwei Punkte.

Fotos: Lutz Hentschel


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