1:5! Böse Eislöwen-Schlappe zum Auftakt

Hier trifft Dominik Grafenthin zum 1:0 für die Löwen. Danach ging es bergab.
Hier trifft Dominik Grafenthin zum 1:0 für die Löwen. Danach ging es bergab.

Von Enrico Lucke

Kaufbeuren - Wenn die Dresdner Eislöwen in Kaufbeuren bei den Jokers in die Saison starten, fand es nie ein gutes Ende. Auch Freitag hieß es 1:5 (1:0, 0:3, 0:2).

Bereits nach dem zweiten Drittel fragten sich einige Eislöwen-Fans: „Hatten wir das nicht schon mal?“ Stimmt! 2012 ging das Auftaktspiel 1:2 verloren, in der vergangenen Saison hieß es 2:4 in Kaufbeuren aus Sicht des Teams von Thomas Popiesch.

Dabei hielt Geschäftsführer Volker Schnabel vorm Eröffnungsbully am Samstag in der Kabine noch eine Rede an die Spieler. „Es ging darum, dass wir sportlich und wirtschaftlich in der Saison viel vorhaben“, so Schnabel. „Und ich habe dem Team viel Glück gewünscht.“

Glück brachte es nur anfangs. Dominik Grafenthin (7.) sorgte für die frühe Führung und dazu sprach die Statistik von 13 Torschüssen der Eislöwen gegen fünf der Jokers eine klare Sprache. Doch die Gastgeber kamen - Daniel Menge (21.), Maximilian Schäffler (23.) und Michael Baindl (31.) netzten gegen Marvin Cüpper ein. Kurz vor der zweiten Pause bekam Jonas Schlenker einen Penalty zugesprochen, aber er scheiterte an Stefan Vajs. Nachdem Chris St. Jacques (55.) und Max Schmidle (58.) auf 1:5 erhöhten, war die Partie gelaufen.

Die Lausitzer Füchse feierten dagegen beim SC Riessersee einen 2:1-Auftaktsieg (0:0, 1:0, 1:1). Dabei legte Greg Classen den Grundstein. Der frisch gewählte Kapitän rettete in höchster Not in der 40. Minute, haute die Scheibe raus und Jens Heyer netzte im Liegen ein.

Matthias Beck (41.) glich zwar aus, aber Heyer (41.) sorgte postwendend für den Siegtreffer.

Für die Löwen gab es in Kaufbeuren nichts zu holen.
Für die Löwen gab es in Kaufbeuren nichts zu holen.

Fotos: Wolfgang Fehrmann


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