Harrison Reed lässt die Eislöwen jubeln

Hier am Boden, am Ende obenauf: Matchwinner Harrison Reed.
Hier am Boden, am Ende obenauf: Matchwinner Harrison Reed.

Von Enrico Lucke

Dresden - Kaufbeuren mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) besiegt, die Pflicht erfüllt, den Abstand zum Play-off-Platz (6.) verkürzt. So lautet das Fazit der Dresdner Eislöwen nach dem Heimspiel am Dienstag.

Allerdings wusste Marius Garten nach der Partie: „Wir hätten früher den Deckel draufmachen müssen.“ Denn gerade im Mittelabschnitt ließen die Hausherren zu viele Chancen liegen.

Feuerte Jeff Szwez (10.) die Scheibe noch ein bisschen aus dem Nichts aus spitzen Winkel in die Maschen, traf Vladislav Filin nach schönem Konter. Allerdings hätten Garten (24.), Mirko Sacher (26.) Arturs Kruminsch (28.) und Michael Endraß (35.) ihre 100-prozentigen Chancen danach nutzen müssen.

Stattdessen schaltete auf der Gegenseite Josh Burnell (36.) blitzschnell, als Marvin Cüpper im Dresdner Kasten die Scheibe nur prallen lassen konnte. Burnells Treffer beflügelte die Gäste gerade im Schlussabschnitt.

„Aber zum Glück hatten wir Harrison Reed, der den Puck zum 3:1 rein machte“, so Garten. Reed (49.) überlistete mit einem ansatzlosen Schuss Kaufbeurens Goalie Stefan Vajs und entschied die Partie.

Übrigens: Hinter der Bande der Kaufbeurer stand Norbert Pascha. Bis 2008 hütete er den Dresdner Kasten und seit Mitte Januar ist er Co-Trainer bei den Bayern.

Hier trifft Reed (goldener Helm) zum Sieg.
Hier trifft Reed (goldener Helm) zum Sieg.

Fotos: Dehli-News; Lutz Hentschel


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