Ist der neue Löwen-Coach heute schon da?

Thomas Popiesch (l.) einen Tag vor Silvester mit Co-Trainer Sami Kaartinen bei seinem letzten Spiel als Eislöwen-Coach.
Thomas Popiesch (l.) einen Tag vor Silvester mit Co-Trainer Sami Kaartinen bei seinem letzten Spiel als Eislöwen-Coach.

Von Enrico Lucke

Dresden - Wer steht am Sonntag beim Duell gegen Frankfurt hinter der Eislöwen-Bande? Das ist zurzeit die spannende Frage, nachdem sich die Dresdner am Silvestertag von Coach Thomas Popiesch getrennt haben.

Der DEL2-Club musste nach zuletzt nur vier Siegen aus 17 Spielen die Reißleine ziehen. Einfach war’s für Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel sicher nicht, Popiesch nach sieben Jahren von dessen Job zu entbinden.

Doch einfach ist es nun auch nicht, einen Nachfolger zu finden. Am Freitag glühten in der Geschäftsstelle die Telefondrähte und Schnabel rauchte so manche Zigarette.

Namen wie der Ex-Frankfurter Tim Kehler (44) und Peter Draisaitl (50) machten die Runde. Die Eislöwen kommentieren aber keine Namen.

Bekommt die Mannschaft am Sonnabend einen neuen Trainer präsentiert?
Bekommt die Mannschaft am Sonnabend einen neuen Trainer präsentiert?

Sprecherin Eva Wagner verriet nur: „Unser Plan ist, dass der neue Trainer gegen Frankfurt schon hinter der Bande steht.“ Heißt im Klartext: Spätestens am Sonnabend müssten sich Schnabel und der Neue einigen.

Der Löwen-Boss ist bestens vernetzt. Das bedeutet: Er hat viele Möglichkeiten, eine klare Richtung, ob es ein Deutscher, Amerikaner, Kanadier, ein junger oder erfahrener Coach wird, ist so schwer vorherzusehen.

Schnabels bis dato letzte Trainer-Verpflichtung - Kevin Gaudet in Bietigheim - war ein Volltreffer. Er hat die Steelers zum Meister gemacht.

Aktuell müsste der künftige Eislöwen-Trainer das Ziel „sichere Play-off-Teilnahme“ schaffen und dafür sein Team schnellstens zurück in die Spur bringen.

Fotos: Lutz Hentschel (2)


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