Schlenker lässt die Eislöwen-Fans jubeln

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Eislöwen gleich beim ersten Heimspiel der Saison.
Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Eislöwen gleich beim ersten Heimspiel der Saison.

Von Enrico Lucke

Dresden - Ein starkes Schlussdrittel der Eislöwen trieb Starbull-Trainer Franz Steer die Wutröte ins Gesicht, den 2367 Dresdner Fans schlug das Herz höher. Mit 5:2 (0:0, 1:0, 4:2) gewann das Team von Thomas Popiesch den Heimspiel-Auftakt gegen die Rosenheimer.

In den ersten beiden Dritteln ging’s hin und her. Löwen-Keeper Brett Jaeger sicherte mit seinen Paraden hinten souverän die Null.

Und dann schlug die Stunde von Jonas Schlenker. Der 20-Jährige sorgte bei den Eislöwen-Fans am Sonntag für ein Wechselbad der Gefühle.

In der 29. Minute leistete sich der Berliner erst ein dummes Foul. Während Marius Garten bereits in der Kühlbox saß, holte Schlenker einen Rosenheimer in deren Drittel von den Beinen und musste wie Garten zwei Minuten absitzen. Zurecht.

Mit dem 5:2-Sieg konnten die Eislöwenfans durchaus zufrieden mit ihrer Mannschaft sein.
Mit dem 5:2-Sieg konnten die Eislöwenfans durchaus zufrieden mit ihrer Mannschaft sein.

Als die Strafe abgelaufen war, kam ein Pass genau vor seine Schlittschuh. Schlenker lief auf Keeper Lukas Steinhauer zu, wurde aber beim Abschluss behindert. Penalty.

Doch den konnte der gebürtige Berliner wie in Kaufbeuren nicht verwandeln.

„Das hat mich geärgert. Ich wusste, jetzt ist ein Tor fällig“, so Schlenker. Und nach einem Sturmlauf aufs Starbulls-Tor war es in der 35. Minute soweit.

Erst versuchte es Vladislav Filin. Den Schuss konnte Steinhauer noch parieren, aber zur Seite und da stand Jonas - Tor.

Das 2:0 legte er auf Filin (47.) auf. „Ich weiß, wo er steht“, grinste Schlenker. „In Berlin spielen wir schon fünf Jahre zusammen.“

Nach dem Treffer pennte kurz die Löwen-Abwehr und Wade MacLeod (47.) verkürzte. Harrison Reed (53.) sorgte fürs 3:1, Tyler McNeely (56.) brachte die Starbulls erneut ran.

Doch David Rodman (57.) und natürlich Schlenker (59.) sorgten für die Entscheidung.

Fotos: Lutz Hentschel


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