Schulter ausgekugelt? Macholdas Verletzung schockt die Eislöwen

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Macholda (l.) war ein Garant, dass die Eislöwen lange defensiv sehr gut standen
und den Frankfurtern wie hier Vladislav Filin wenig Chancen ließen.
Petr Macholda (l.) war ein Garant, dass die Eislöwen lange defensiv sehr gut standen und den Frankfurtern wie hier Vladislav Filin wenig Chancen ließen.  © Jan Huebner

Frankfurt - Was war das für ein bitterer Abend für die Dresdner Eislöwen. Sie haben gekämpft wie Männer, aber trotzdem beim DEL2-Meister Frankfurter Löwen mit 2:4 (2:1, 0:0, 0:3) verloren!

Und dies ist nicht die traurigste Nachricht. Als das Team von Franz Steer in der Schlussphase den Treffer zum 2:3 durch Frankfurts Kapitän Patrick Jarrett (52.) wettmachen wollte, wurde Eislöwen-Verteidiger Petr Macholda (58.) böse im eigenen Drittel in die Bande gecheckt.

Der 34-Jährige blieb auf dem Eis liegen, die linke Hand am rechten Arm. Ärzte versuchten die Schulter einzukugeln. Unter Schmerzen verließ Macholda das Eis. Der wird wohl länger ausfallen.

Kein Ausfall war der Auftritt der Dresdner bei den Hessen. Durch die Treffer von Nick Huard (8.) und Marius Garten (18.) führte das Steer-Team lange mit 2:1.

Den Treffer der Hausherren hatte Tim Schüle in Überzahl erzielt. Insgesamt war‘s ein gutes DEL2-Duell. Beide Teams räumten die Scheiben aus ihrem Drittel gut raus, Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut und sein Gegenüber Florian Proske zeigten Glanzparaden.

Passend - im Gewühl vorm Dresdner Tor rutschte die Scheibe durch Brett Breitkreuz (46.) zum 2:2 über die Linie. Jarrett sorgte für die Frankfurter Führung und Nils Liesegang erzielte zwei Sekunden vor der Schlusssirene das 2:4. Allerdings hatte die Eislöwen durch Timo Walther (55./Innenpfosten) und Garten (55./Penalty) sehr gute Chancen.

Die Lausitzer Füchse boten den Kassel Huskies ebenfalls einen heißen Kampf. Erst in der Verlängerung kassierten die Weißwasseraner in Hessen den Treffer zur 4:5-Niederlage (1:2, 2:2, 1:0). Die Tore für Weißwasser erzielten Marius Schmidt (17.), Andre Mücke (25.), Maximilian Adam (32.) und Steven Bär (60.).


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