Wir schwitzen und sie haben es schön kalt ...

Feodor Boiarchinov ist froh, dass sein operiertes Knie der Belastung standhält.
Feodor Boiarchinov ist froh, dass sein operiertes Knie der Belastung standhält.

Von Enrico Lucke

Dresden - Der Daumen ging hoch. Dazu ein zufriedenes Lächeln. Feodor Boiarchinov war am Montag nicht nur happy über den Trainingsauftakt bei den Eislöwen, sondern über die Tatsache, dass sein Knie der Belastungsprobe standhielt.

Wie ein Wiesel flitzte der 22-Jährige auf dem Eis herum. Schnelle Stopps, kein Thema. „Auf normalem Untergrund spüre ich schon noch etwas, aber auf dem Eis nix“, so der Stürmer, der im März am rechten Knie operiert werden musste.

Coach Thomas Popiesch freute es. Eine Baustelle weniger. Und freuen dürfte die Löwen auch, dass sie - trotz des schweißtreibenden Programmes - in der kalten Eishalle trainieren dürfen.

Dennoch liegt der Fokus von Popiesch bis zum Saisonstart am 11. September woanders. Im März hatte er angekündigt, Lehren aus der abgelaufenen Saison zu ziehen.

Sie müssen schwitzen, aber wenigstens im Kalten: Die Kufencracks der Dresdner Eislöwen.
Sie müssen schwitzen, aber wenigstens im Kalten: Die Kufencracks der Dresdner Eislöwen.

Zwei Punkte stehen auf der Tagesordnung: 1. höheres Tempo. 2. mehr Konzentration. Die fehlte zuletzt, als die Eislöwen oft am Ende Spiele aus der Hand gaben.

Am Montag ging‘s schon flotter zur Sache. „Wir trainieren jetzt in kürzeren, intensiveren Intervallen, um das Tempo hochzuhalten“, erklärt der 50-Jährige.

Die Vorbereitung wird kein Zuckerschlecken. Diese Woche heißt das Programm: 7.45 Uhr Frühstück im nh-Hotel, 9 Uhr Athletik-Training, 10.30 Uhr Eistraining, 13 Uhr Mittagessen im Vapiano und um 19 Uhr geht‘s noch mal aufs Eis.

Zur Belohnung winkt dem Team Ende August in Garmisch ein Event - Canyoning in den Bergen.

Für den ersten Hingucker sorgte Keeper-Neuzugang Brett Jaeger. Der 32-Jährige ließ sich in seiner kanadischen Heimat einen Helm im Eislöwen-Design gestalten.

Auf dem Hinterkopf ist eine Abwandlung des Jägermeisterzeichens zu sehen. Obendrauf ist ein Löwe, der seine Krallen ausgefahren hat. Der Helm hat hoffentlich Symbolkraft für die Saison...

Der neue Eislöwen-Tormann Brett Jaeger sorgte mit seinem im Eislöwen-Design gestalteten Helm für einen ersten Hingucker beim Trainingsauftakt.
Der neue Eislöwen-Tormann Brett Jaeger sorgte mit seinem im Eislöwen-Design gestalteten Helm für einen ersten Hingucker beim Trainingsauftakt.

Fotos: Lutz Hentschel


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