Machtwort vom Löwen-Boss: Keine Trainerdiskussion!

Thomas Popiesch darf weiter den Takt bei den Eislöwen angeben.
Thomas Popiesch darf weiter den Takt bei den Eislöwen angeben.

Von Enrico Lucke

Dresden - „Ich möchte keine Trainerdiskussion führen, sie steht gar nicht an.“ Mit dem klaren Machtwort im Stile Angela Merkels „Wir schaffen das“ meldete sich Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel vorm Heimspiel am Mittwoch gegen Ravensburg zu Wort!

Der Hesse steht hinter Coach Thomas Popiesch und baut keinen Druck auf ihn und das Team auf: „Es gibt weder eine Punkteforderung noch eine Zielsetzung, was die Anzahl der Siege betrifft.“

Um es klarzustellen, an Realitätsverlust leidet Schnabel auch nicht: „Sportlich liegen wir hinter unseren Erwartungen zurück, aber ich bin felsenfest der Meinung, dass wir in den nächsten beiden Heimspielen eine andere Mannschaft sehen werden und sie siegen wird.“

Wer ihm das sagt? „Mein Bauchgefühl“, so der Geschäftsführer. Dank seiner ungewollten Fülle müsste er quasi die dafür nötige Kompetenz besitzen. Zudem sprach er auch lange mit dem Trainer und einigen Führungsspielern.

Gegen Ravensburg und den SC Riessersee sollen sich die Löwen nun „selbst aus dem Sumpf ziehen“. Und geht‘s nach Schnabel, „helfen die Fans dabei kräftig mit guter Stimmung“.

Geschäftsführer Volker Schnabel (rechts) stärkt seinem Trainer Thomas Popiesch den Rücken.
Geschäftsführer Volker Schnabel (rechts) stärkt seinem Trainer Thomas Popiesch den Rücken.

Fotos: Lutz Hentschel


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0