5:0! Lausitzer Füchse vernaschen Eislöwen

Das 3:0 für die Lausitzer Füchse. Marius Schmidt hat getroffen.
Das 3:0 für die Lausitzer Füchse. Marius Schmidt hat getroffen.  © Lutz Hentschel

Dresden - Dämpfer für die direkte Play-off-Quali hier, Schritt Richtung Pre-Play-offs da - so lautet das tabellarische Fazit der 0:5 (0:2, 0:2, 0:1)-Pleite der Dresdner Eislöwen gegen die Lausitzer Füchse.

Das sportliche: Der Erfolg der Weißwasseraner in einem emotionslosen Sachsenderby (auf dem Eis und den Rängen!) auch in dieser Höhe verdient.

Die Löwen vor 4412 Zuschauern zunächst aktiver, die Führung aber für die Füchse - 0:1 (7.) durch Christian Neuer. Nur 40 Sekunden später das 0:2, der Ex-Dresdner Feodor Boiarchinov jubelte. Die Gäste hatten dann noch zwei Riesen, scheiterten aber an Goalie Sebastian Stefaniszin.

Dresden auch im zweiten Abschnitt mit optischen Vorteilen, aber vorn ideen- und harmlos, zudem überhaupt nicht mit dem für Derbys typischen und nötigen Biss. Den zeigte nur Sebastian Zauner bei einer Prügelei mit Jeff Hayes (27.).

Die Füchse aber setzten ihren Matchplan konzentriert um, standen defensiv kompakt. Das 4:0 - Marius Schmidt (23./Überzahl), David Kuchejda (35.) - nach 40 Minuten verdient.

Erwähnenswert im Schlussdrittel nur das 0:5 (Hayes/37.) und eine Verletzung von Fuchs Ryan Warttig (44.), der kurzzeitig bewusstlos war und anschließend wegen Verdachts auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste.

Eislöwen-Kapitän Rene Kramer: "Wir haben einfach ein schlechtes Spiel gemacht, das hatte nichts mit Emotionslosigkeit zu tun. Wir waren offensiv und defensiv immer einen Schritt zu spät."


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