Jetzt soll Aljonas Partner 30.000 Euro zahlen

Aljona Savchenko (31) und Bruno Massot (26) haben zwar grünes Licht vom französischen Verband, müssen aber 30 000 Euro zahlen.
Aljona Savchenko (31) und Bruno Massot (26) haben zwar grünes Licht vom französischen Verband, müssen aber 30 000 Euro zahlen.

Von Caroline Staude

Chemnitz/Oberstdorf - Zu früh gefreut: Zwar hat der französische Verband Eiskunstläufer Bruno Massot (26) endlich die Freigabe erteilt - allerdings nur gegen die Zahlung einer „Ausbildungsentschädigung“ in Höhe von 30 000 Euro.

Da die Deutsche Eislaufunion (DEU) das Geld nicht aufbringen kann, müssen Aljona Savchenko (31) und Bruno nun dringend um Spenden und Sponsoren werben.

„Wir müssen die Summe so schnell wie möglich zusammenbekommen“, sagt Aljona. „Schon Mitte November könnten wir bei Wettkämpfen antreten. Wir müssen ja noch genug Punkte sammeln, damit wir uns für die Europameisterschaft qualifizieren können.“

Es ist also Eile geboten.

„Der französische Verband besteht auf dieser Zahlung, da in die Ausbildung von Bruno Massot öffentliche Mittel geflossen sind“, sagt ein Sprecher der DEU. „Der DEU selbst stehen nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung, deshalb sind wir darauf angewiesen, dass wir schnellstmöglich Spenden generieren und Sponsoren finden.“

Seitens der DEU seien schließlich bereits immense Summen investiert worden.

„Das muss jetzt im Sinne der Sportler zu Ende gebracht werden. Wenn sie nicht mehr rechtzeitig in die Wettkämpfe starten können, verpassen sie die Qualifikation.“

Fotos: dpa/Oliver Mehlis, Harry Haertel


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