3:1 geführt, aber Eislöwen im Penaltyschießen glücklos

Für die Teufel-Fans, hier bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof, hat sich der Ausflug nach Dresden vollauf gelohnt.
Für die Teufel-Fans, hier bei der Ankunft auf dem Hauptbahnhof, hat sich der Ausflug nach Dresden vollauf gelohnt.

Von Enrico Lucke

Dresden - Die heiße Weihnachtszeit mit vielen Eislöwen-Spielen ist dank eines packenden Duells der Dresdner mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim zünftig eröffnet worden. Nur das i-Tüpfelchen fehlte.

Andreas Pauli sorgte für die 3:4-Penaltyniederlage (0:0, 2:1, 1:2) der Eislöwen. Aber wie es sich gehört bei den Spielen um die Weihnachtstage, herrschte im Löwenkäfig prächtige Stimmung.

Das lag am Anfang und am Ende an den gut 500 mitgereisten Hessen unter den 2 890 Zuschauern.

Die Teufel waren mit einem Sonderzug angereist und von den Dresdner Anhängern auf dem Hauptbahnhof im Empfang genommen worden.

Neuzugang Jeffrey Szwez (Dresden) gegen Goalie Felix Bick (Nauheim)
Neuzugang Jeffrey Szwez (Dresden) gegen Goalie Felix Bick (Nauheim)

Zwischen beiden Clubs besteht seit Jahren eine Fan-Freundschaft, nur auf dem Eis wurde den Gästen fast nichts geschenkt.

Ein Präsent gab’s erstmal nur von Schiri Sicorschi Ulpi. Als der Sebastian Zauner und Jeff Szwez jeweils wegen Stockschlags in die Kühlbocks setzte, drosch Henri Laurila (29.) mit einem unhaltbaren Hammer die Gäste-Führung
herbei.

Doch Dominik Grafenthin (38.) und nur 31 Sekunden später Mirko Sacher drehten die Partie.

Als Harrison Reed (50.) zum 3:1 einnetzte, schien alles klar. Dann sorgten Dustin Cameron (59.) und Marc Kohl (59.) fürs 3:3.

In der Verlängerung peitschten beide Fan-Lager ihr Team nach vorn, aber nur Pauli verwandelte im Penaltyschießen seine Chance.

Fotos: Lutz Hentschel


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