2:1. Eislöwen siegen gegen SC Riessersee

Nach dem Tor von Steven Rupprich freuen sich die Eislöwen Stefan Chaput und Sven Ziegler.
Nach dem Tor von Steven Rupprich freuen sich die Eislöwen Stefan Chaput und Sven Ziegler.

Dresden - Es war wohl die schwerste Geburt der Saison, aber die Dresdner Eislöwen haben den SC Riessersee mit dem 2:1-Sieg (0:1, 1:0, 0:0) nach Penaltyschießen regelrecht niedergerungen.

Die 2442 Fans im Löwenkäfig dürften das Spiel mit den wenigstens Torchancen gesehen haben. Die erste der Gäste nutzte Lubor Dibelka (6.). Danach hatten die Bayern hinten Beton angerührt. So sehr die Dresdner sich mühten, sie fanden kaum eine Lücke.

Und wenn, dann scheiterten sie an sich selbst oder an SCR-Goalie Daniel Schmidt. Bezeichnend für die Torchancen der Eislöwen war Lukas Slavetinsky. Sowohl in der 14. Minute als auch in der 29. Minute stand er völlig frei vorm Kasten, doch der Puck wollte nicht rein.

Erst als der Dresdner Verteidiger hinterm Bayern-Gehäuse war und passte, traf der Schuss die Schlittschuhe von Schmidt - und die Scheibe rutschte hinein. Erleichtert über den 1:1-Ausgleich riss „Slava“ die Hände hoch.

Mehr Treffer sollten nicht fallen, so musste das Penaltyschießen entscheiden.

Und da trafen Arturs Kruminsch und Kris Sparre, während die Gäste an Löwen-Keeper Kevin Nastiuk scheiterten. Die Lausitzer Füchse taten sich bei den Jokers in Kaufbeuren längst nicht so schwer. Sie gewannen 6:2 (2:1, 3:1, 1:0). Maxime Legault (4., 17.) brachte mit seinem Doppelschlag die Weißwasseraner in Front.

Michael Kreitl (20.) und Tim Richter (24.) glichen aus. Jonas Johannsson (26.), André Mücke (29.), Markus Lehnigk (38.) und Sean Fischer (57.) machten den Auswärtssieg perfekt. Nach den beiden Siegen kann das Sachsenderby Löwen kontra Füchse am Freitag (17 Uhr) kommen.

Foto: Lutz Hentschel


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0