Zweimal geführt, und trotzdem gab’s wieder eine Löwen-Pleite!

Im Bild: Alexander Dück (Ravensburg), Mark Cullen (#15, Dresden), Goalie Matthias Nemec (Ravensburg).
Im Bild: Alexander Dück (Ravensburg), Mark Cullen (#15, Dresden), Goalie Matthias Nemec (Ravensburg).

Von Enrico Lucke

Dresden - Das Bauchgefühl von Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel hatte nicht 100-prozentig recht. Das Team von Thomas Popiesch präsentierte sich zwar deutlich besser, verlor aber erneut nach Penaltyschießen 4:5 (2:1, 2:1, 0:2) gegen die Ravensburg Towerstars.

Und wieder gaben die Dresdner vor 2166 Zuschauern im Löwenkäfig einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand - diesmal gleich zwei Mal.

Die Fans, die eine schöne Weihnachts-Choreografie vor der Partie aufgebaut hatten, unterstützten die Löwen aber bedingungslos. Mirko Sacher (3.) und Neuzugang Jeff Szwez (4.) sorgten fürs 2:0. Nachdem Brandon MacLean (5.) und Alexander Dück (23.) jeweils in Überzahl für die Gäste trafen, wackelten die Hausherren.

Zum Glück holte sich Harrison Reed (32.) durch sein Tor in Überzahl die Führung zurück, als David Rodman (35.) auf 4:2 erhöhte, agierten die Dresdner wieder wie ein Top-Team.

von rechts: Max Campbell (#88, Dresden) gegen Ex-Eislöwe Lukas Slavetinsky (Ravensburg).
von rechts: Max Campbell (#88, Dresden) gegen Ex-Eislöwe Lukas Slavetinsky (Ravensburg).

In den letzten Minuten fehlte aber plötzlich das Selbstvertrauen, der Gäste-Druck stieg und prompt machten Austin Smith (59.) und Mathieu Tousignant (60.) die Tore - 4:4. Die Fans waren sauer. Popiesch angefressen. Konstantin Schmidt versenkte den entscheidenden Penalty, die nächste Pleite war perfekt.

Fotos: Lutz Hentschel


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