Erst Feuer, dann Pleite: Löwen und Füchse verlieren

Marius Garten (r.), der hier mit Jason Pinizzotto um den Puck kämpft, erzielte das 1:1.
Marius Garten (r.), der hier mit Jason Pinizzotto um den Puck kämpft, erzielte das 1:1.

Von Enrico Lucke

Bietigheim/Weißwasser - Das war ein feuriger Abend. Im Stadion und auf dem Eis brannte es richtig. Trotzdem konnten die Eislöwen das Spiel in Bietigheim nicht krönen. Sie verloren 5:6 (2:2, 3:2, 0:2).

Acht Minuten waren gespielt, die Eislöwen hatten gerade in Unterzahl ein Tor durch David Wrigley kassiert und warteten auf den Bully. Da hieß es über die Lautsprecher: „Es gibt ein technisches Problem, bitte alle die Halle über den Südeingang verlassen.“

Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner verriet: Es brannte ein Wäschetrockner.“ Das war gegen 19.45 Uhr, doch gut eine Stunde später ging’s weiter.

In Weißwasser brannte ein Handschuh des Gegners im Kabinentrakt. Deshalb musste die Hale evakuiert werden, die Spieler warteten draußen.
In Weißwasser brannte ein Handschuh des Gegners im Kabinentrakt. Deshalb musste die Hale evakuiert werden, die Spieler warteten draußen.

Die Löwen kamen gleich besser ins Spiel. Arturs Kruminsch (13.) gelang ein schöner Querpass auf Marius Garten. Der zog ab 1:1. Die erste Eislöwen-Überzahl nutzte Max Campbell 58 Sekunden vorm Drittelende zum 2:1. Aber quasi im Gegenzug traf Matt McKnight 2:2.

Im Mitteldrittel ging’s hin und her, durch die Tore von Jonas Schlenker (29.), Harrison Reed (34.) und Mark Cullen (38.) stand es jedoch vorm letzten Drittel 5:4 für die Eislöwen. Doch Justin Kelly (48.) und Marcus Sommerfeld (52.) drehten das Spiel. Bitter!

Mit 25-minütiger Verspätung ging’s auch in Weißwasser zwischen den Lausitzer Füchsen und Ravensburg los. In der Gästekabine hatte ein Föhn einen Handschuh zum Brennen gebracht.

Die aufgeheizten Towerstars zogen durch Mathieu Tousignant (7.), Austin Smith (13.), Andreas Farny (14.) und Tousignant (24.) früh weg. Dominik Bohac (24.) verkürzte, aber Konstantin Schmidt (37.), Smith (52.), Lukas Slavetinsky (58.), Stefan Langwieder (59.) und Alexander Dück (60.) machten die derbe 1:9-Klatsche (0:3, 1:2, 0:4) der Füchse perfekt.

Ihre Fans pfiffen und einzelne riefen Richtung Trainer: „Rohrbach raus!“

Fotos: Pressefoto Baumann/Julia Rahn; Thomas Heide


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