3. Heimpleite in Folge: Fans pfeifen Eislöwen aus

Jubeln konnten am Sonntagabend nur die Rosenheimer
Jubeln konnten am Sonntagabend nur die Rosenheimer

Von Enrico Lucke

Dresden - Pfiffe, Puh-Rufe und wieder eine derbe Pleite: Die Eislöwen verschwanden Am Sonntag mit hängenden Köpfen nach der 1:5-Klatsche (0:3, 1:2, 0:0) gegen die Starbulls aus Rosenheim in der Kabine.

Es passte somit wie die Faust aufs Auge, als Thomas Popiesch zur anschließenden Pressekonferenz mit einem blauen Auge auftauchte.

„Ich habe versucht, Eishockey zu spielen und den Schläger ins Gesicht bekommen“, klärte der Coach auf.

Förmlich verprügelt wurden seine Spieler zuvor von den Starbulls. Erst setzte sich Michael Rohner (6.) aus Sicht der Gäste durch eine schöne Einzelaktion mit seinem Tor in Szene.

Torwart Kevin Nastiuk, Arturs Kruminsch und Feodor Boiarchinov (v.l.) können die Niederlage nicht fassen.
Torwart Kevin Nastiuk, Arturs Kruminsch und Feodor Boiarchinov (v.l.) können die Niederlage nicht fassen.

Danach entwischte Timothy Kunes (15.) in Löwen-Überzahl Hugo Boisvert und es klingelte wieder. Maximilian Hofbauer (18.) machte das 0:3.

Die Löwen kamen zwar etwas aktiver aus der Kabine und erzielten durch Dominik Grafenthin (35.) den verdienten Anschlusstreffer.

Doch Leopold Tausch (37.) und Sergio Somma (38.) brachten die Starbulls nach Abwehrfehler der Löwen endgültig auf die Siegerstraße.

Die Fans waren nach der dritten deftigen Heimpleite sauer. Sie pfiffen die Mannschaft aus.

„Ich kann den Unmut verstehen, bin auch sauer in die Kabine gegangen, allerdings hat es die Mannschaft nicht verdient, so abgewatscht zu werden“, so Popiesch.

„Die Spieler sind im Kopf müde und irgendwie blockiert. Deshalb gab’s viele Fehlpässe". erklärte der Trainer noch.

Fotos: Lutz Hentschel


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