Eislöwen-Coach Gratton wünscht sich Dreier und Deutschlehrer

Dresden - Erst 2:5, dann 1:3 - das sind nicht die Eislöwen-Ergebnisse vom vergangenen Wochenende, sondern die bisherigen Resultate nach den Duellen mit den Frankfurter Löwen. Folgt heute endlich der erste Sieg?

Eislöwen-Coach Bradley Gratton will Deutsch lernen, um sich zumindest verständigen zu können.
Eislöwen-Coach Bradley Gratton will Deutsch lernen, um sich zumindest verständigen zu können.  © Enrico Lucke

"Zu Hause müssen wir besser auftreten, als zuletzt gegen Heilbronn", so Eislöwen-Coach Bradley Gratton. "Frankfurt ist ein Top-Team mit vier starken Angriffsreihen. Ich habe viel Videomaterial gesichtet. Wir brauchen einen besseren Einsatz, mehr Energie - es ist ein großer Brocken zum Start der jetzt anstehenden Spiele bis zum Jahreswechsel."

Ein Dreier zum Auftakt wäre sein Wunsch. Es ist aber nicht sein einziger. Der 48-Jährige will Deutsch lernen. "Es ist eine Frage des Respekts", findet Bradley. "Wenn ich in einem Land arbeite, will ich mich wenigstens etwas in der Landessprache verständigen."

Die Eislöwen suchen für ihn deshalb jetzt einen Lehrer oder eine Lehrerin, der mit einer Prise Humor sich der "Aufgabe" gewachsen fühlt.

In seine Rolle hineingewachsen ist Stürmer Timo Walther. Der 20-Jährige hat bereits zum jetzigen Zeitpunkt (2 Tore, 7 Vorlagen) mehr Scorer-Punkte als in der vergangenen Saison.

Zuletzt legte er in Ravensburg einen Treffer auf. "Gegen Frankfurt drei Punkte zu holen, wäre ein guter Start in die spielreiche Zeit", so Timo.

Er will dazu beitragen und weiter so agieren wie bisher. "Ich spiele viel, bekomme viel Vertrauen. Klar, gibt es noch Ecken und Kanten: Sei es der Torabschluss oder die Geschwindigkeit über Außen. Ich versuche mehr vors gegnerische Tor zu gehen und Chaos zu stiften."

Timo Walther gibt auf dem Eis Vollgas und will vorm Frankfurter Tor Chaos stiften.
Timo Walther gibt auf dem Eis Vollgas und will vorm Frankfurter Tor Chaos stiften.  © Lutz Hentschel

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0