3:4: Eislöwen-Siegesserie in Bad Tölz gerissen

Bad Tölz - Die kleine Siegesserie der Dresdner Eislöwen ist gerissen und dies lag nicht am übermächtigen Gastgeber Bad Tölz! Knapp aber verdient mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:2) verlor das Team von Bradley Gratton am Sonntagabend.

Die Eislöwen hatte viele Chancen, aber der Tölzer Keeper Ben Meisner (r.) behielt den Überblick.
Die Eislöwen hatte viele Chancen, aber der Tölzer Keeper Ben Meisner (r.) behielt den Überblick.  © Wolfgang Fehrmann

Vier Siege hatten die Eislöwen zuletzt am Stück gefeiert. Im Löwen-Duell mit den Tölzern hätte der Fünfte folgen müssen, aber der Tabellen-Achte scheiterte an sich selbst! "Das war nicht gut genug. Die Jungs haben schlecht zusammengespielt und gedacht, sie können die Partie in den letzten fünf Minuten gewinnen", wetterte Gratton im Anschluss. "Das kann ich nicht akzeptieren."

Dabei ging's gut los. Chris Billich (8.) schaltete schnell, als die Gastgeber beim Versuch ihr Drittel zu verlassen, die Scheibe verloren - 1:0. Dass Lubor Dibelka (13.) den Ausgleich besorgte, geschenkt. Aber nicht, dass Martin Davidek (19.) völlig frei die Führung versemmelte. Tölz-Keeper Ben Meisner lag auf dem Eis, aber das Pech klebt weiter an der Kelle des Dresdners.

Durch ein Eigentor der Gastgeber, welches Dennis Palka (28.) zugesprochen wurde, führten die Eislöwen trotzdem und hatten vorm Ende des zweiten Drittels Überzahl. Doch wie am Freitag vertändelten sie die Scheibe.

Stephen MacAulay sagte danke - 2:2. Eislöwen-Verteidiger Sebastian Zauner netzte dann auch noch unglücklich in den eigenen Kasten ein. Als Andreas Pauli (52.) den Sonntagsschuss von Valentin Gschmeißner zum 2:4 ablenkte, waren die Messen gelesen. Stefan Della Rovere (60.) gelang nur Ergebniskosmetik.

Die Lausitzer Füchse hatten die Kassel Huskies zu Gast. Dank der Treffer von Jeff Hayes (49./55.) gewannen sie ein umkämpftes Spiel mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0).

Timo Walther (r.) jubelte noch nach dem Treffer zur 2:1-Führung.
Timo Walther (r.) jubelte noch nach dem Treffer zur 2:1-Führung.  © Wolfgang Fehrmann

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