Vorm Duell mit den Teufeln: Löwen holen Bad Boy Szwez

Der Kanadier Szwez (34) ist ein Bad Boy auf dem Eis. Hier im Clinch mit Danny Richmond (Adler Mannheim)
Der Kanadier Szwez (34) ist ein Bad Boy auf dem Eis. Hier im Clinch mit Danny Richmond (Adler Mannheim)

Von Enrico Lucke

Dresden - Er ist groß und sein Händedruck hat sich gewaschen - wie sein Ruf. Doch Eislöwen-Coach Thomas Popiesch glaubt, mit der Verpflichtung von Jeffrey Szwez der Offensive mehr Power zu verleihen. Wenn‘s gut läuft, schon heute beim Heimspiel gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim...

„So einen haben wir gesucht. Jeff ist einer, der nicht nur vorn reingeht, er kann auch Eishockeyspielen. Das hat er in verschiedenen europäischen Ligen gezeigt“, so Popiesch.

„Technisch versierte Spieler haben wir schon genug, ich wollte seine Präsens auf dem Eis.“ Durch die 1,92 Meter und gut 100 Kilo ist der 34-Jährige eine eindrucksvolle Erscheinung.

Nachdem der Stürmer Anfang des Monats beim DEL-Schlusslicht Krefeld Pinguins rausflog, haben die Dresdner jetzt zugegriffen.

Durch die 1,92 Meter und gut 100 Kilo ist der 34-Jährige eine eindrucksvolle Erscheinung.
Durch die 1,92 Meter und gut 100 Kilo ist der 34-Jährige eine eindrucksvolle Erscheinung.

Die Verpflichtung könnte nicht nur sportlich spannend werden. Ihm eilt der Ruf voraus, nicht ganz pflegeleicht zu sein. Jeff selbst meint dazu nur: „Es gibt Trainer, die gut über mich sprechen und welche, die nicht gut über mich sprechen. Manchmal passt es eben nicht.“

Popiesch hatte sich nicht damit beschäftigt, ob Szwez ein „Bad Boy“-Image hat: „Es würde uns aber gut zu Gesicht stehen.“

Für den gebürtigen Kanadier mit deutschem Pass spricht, dass er sich am Sonntag in Kaufbeuren das Eislöwen-Spiel heimlich angeschaut hat.

„Was ich da gesehen habe, war gut“, lobt Jeff. Und zur Tatsache, dass heute gegen die Roten Teufel das 100. Löwen-Tor der Saison fallen könnte, meinte er: „Ich bin bereit.“

Fotos: Eibner Presse-Foto (1), Lutz Henschel (1), imago (1)


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0