Eislöwen-Fans haben die Schnauze voll!

Arturs Kruminsch (li.) und Marius Garten fuhren nach der Niederlage enttäuscht vom Eis.
Arturs Kruminsch (li.) und Marius Garten fuhren nach der Niederlage enttäuscht vom Eis.

Von Enrico Lucke

Dresden - Am Freitagabend um 21.57 Uhr im Löwenkäfig: Dresdens Coach Thomas Popiesch kaute entnervt Kaugummi. Die Fans wetterten: „Wir haben die Schnauze voll!“ Kein Wunder, mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0) nach Penaltyschießen verloren die Hausherren gegen Freiburg.

Die Chancen auf einen Löwen-Dreier samt vieler Tore wie zuletzt beim 5:2 gegen Freiburg standen besser als gedacht. Der zuletzt starke Rückhalt der Breisgauer, Jonathan Boutin, fehlte. Dafür hielt Marco Wölfl. Der war nicht schlecht.

Die Durchschlagskraft der Hausherren war aber nicht berauschend. Wie in den vergangenen Spielen fehlte der tödliche Pass, die letzte Konsequenz und die Idee, die dicht vorm Freiburger Kasten positionierten Gäste zu überlisten.

Erst Marius Garten (22.) bezwang Wölfl, nach einem Pass von Arturs Kruminsch. Aber in Überzahl kassierten die Löwen einen Konter. Weder Petr Macholda noch Max Campbell konnten Marc Wittfoth (28.) von der Scheibe trennen und so netzte er ein.

Die Hausherren bäumten sich danach nicht auf, die Partie verflachte. Coach Thomas Popiesch (32.) nahm eine Auszeit, um das Team wachzurütteln. Nichts half. Das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen.

Und da jubelte Freiburgs David Vrbata, obwohl weder das Netz wackelte noch sonst etwas zu sehen war. Der Puck sprang von der Bande weg. Die Schiris gaben trotzdem den Treffer. Popiesch war sauer.

Da aber auch Petr Haluza verwandelte und kein Löwe, war die Niederlage verdient.

Fotos: Lutz Hentschel


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