Eislöwen laden Flüchtlingskinder in die Arena ein

Die Eislöwen laden Flüchtlingskinder und sozial benachteiligte Kinder zum Sommerschlittschuhfahren ein.
Die Eislöwen laden Flüchtlingskinder und sozial benachteiligte Kinder zum Sommerschlittschuhfahren ein.

Von Anne-Sophie Lüdtke

Dresden - Für Kinder gibt es am Samstag ein kühle Überraschung! Zusammen mit den Eisbären Berlin laden die Dresdner Eislöwen insgesamt 60 Kinder zu Sommerschlittschulaufen in die Ernergieverbundarena ein. Start: 13:30 Uhr! Schlittschuhe gibt es gratis dazu.

Diese Aktion richtet sich vor allem an die Kinder, die sonst nicht so viel Spaß haben können. So soll ein bunter Mix aus Flüchtlingskindern und Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen in der Arena zusammenkommen.

"Gerade jetzt, wo das Thema Flüchtlinge so präsent ist, möchten wir unseren Beitrag zu dieser Problematik leisten. Nämlich den Kindern etwas Gutes tun", so die Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner.

"Aber nicht nur Flüchtlingskinder, sondern auch sozial benachteiligte Kinder aus Dresden haben wir in die Arena eingeladen."

Ungefähr 60 Kindern soll die Chance gegeben werden, zusammen mit ihren Betreuern, wie auch Trainern und Spieler der beiden Eishockey-Mannschaften, einen unbeschwerten kühlen Tag auf dem Eis zu verbingen.

Die Idee stammt ursprünglichen vom Kooperationspartner aus der Hauptstadt, den Eisbären Berlin. Dort gab es schon einige solcher Aktionen für benachteiligte Kinder. Deshalb holten sich unsere Eislöwen die erfahrene Mannschaft aus Berlin mit ins Boot bzw. mit aufs Eis.

Außerdem sind einige Initiativen als Unterstüzung dabei, die vor allem den Kontakt mit den verschiedenen Einrichtungen, aus denen die Kinder stammen, hergestellen konnten.

Ob diese Aktion in Zukunft regelmäßig stattfindet, schließt Sprecherin Eva Wagner nicht aus:

" Ein solches Event ist natürlich eine logistische Herausforderung, doch der Wille ist auf jedenfall da!".

Das gesamte Interview des MDR kann man hier nachhören: www.mdr.de/Spitzensportler-engagieren-sich-für-Flüchtlingskinder

Fotos:Wolfgang Fehrmann, dpa/Patrick Pleul


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