Eislöwen mit knapper Kiste gegen Frankfurt

Jubel nach dem schnellen 1:0 durch Rodman.
Jubel nach dem schnellen 1:0 durch Rodman.

Von Enrico Lucke

Frankfurt - Perfekt! Nach dem 2:1-Sieg (1:1, 0:0, 1:0) bei den Frankfurter Löwen sind die Dresdner Eislöwen jetzt punktgleich mit den Hessen.

Doch dieser Dreier war ein hartes Stück Arbeit. Zwar sorgte David Rodman nach nur 77 Sekunden für die frühe Führung, doch Nico Opree (7.) stocherte im Gewühl vorm Dresdner Kasten den Puck zum Ausgleich rein.

Die Partie gab schon einen Vorgeschmack auf die Play-offs. Es ging durch gutes Forechecking schnell hin und her. Beide Teams spielten körperbetont, suchten die Zweikämpfe - aber fair. Die guten Chancen machten die Keeper zunichte.

Dann folgten zwei Szenen, die das Spiel entscheiden und prägen sollten. In der 44. zogen die Dresdner mit einer schönen Kombination vors Tor der Frankfurter.

Teemu Rinkinen gegen Frankfurts Goalie Tyler Plante.
Teemu Rinkinen gegen Frankfurts Goalie Tyler Plante.

Ein Querpass und Steven Rupprich netzte ein. Die Eislöwen jubelten, doch dann zeigte Schiri Elvis Melia plötzlich „kein Tor“.

Rupprich protestierte. Der Schiri beriet sich mit seinen Kollegen. Resultat: Tor, 2:1. Die Frankfurter waren sauer, weil es aus ihrer Sicht mit dem Schlittschuh erzielt wurde.

Die zweite Szene folgte in der 52. Minute. Richard Mueller stand völlig frei vorm Eislöwen-Tor. Der Pass von Kris Sparre kam perfekt, aber Brett Jaeger glänzte mit einer grandiosen Rettungstat.

Er hielt Mueller danach den Fanghandschuh hin, um zu sagen: „Ätsch! Schau mal, hier ist der Puck.“

Hart umkämpftes Spiel zwischen Dresden und Frankfurt.
Hart umkämpftes Spiel zwischen Dresden und Frankfurt.

Fotos: Huebner/Scheiber


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