Steelers ohne Gnade! Schwaches Mitteldrittel kostete Löwen-Sieg

Mark Cullen hat auswärts die 1:0-Führung geschossen. Aber es reichte nicht...
Mark Cullen hat auswärts die 1:0-Führung geschossen. Aber es reichte nicht...

Von Enrico Lucke

Bietigheim - Es soll nicht sein! Trotz gut 500 im 10. Eislöwen-Sonderzug mitgereisten Fans hält die Negativserie gegen die Steelers. Am Montag gab’s in Bietigheim eine 3:6-Pleite (1:0, 1:4, 1:2).

Um 9.37 Uhr hatten sich die Dresdner Anhänger auf den Weg gemacht. Gegen 18 Uhr kamen sie im Ländle an. Und als der Eröffnungsbully fiel, sangen sie: „Wir sind die Fans, die Fans der Dresdner Eislöwen.“ Nach elf Minuten hatten sie Grund zum Feiern. In Überzahl kombinierten David Rodman und Mark Cullen. Letzterer netzte schön in den Winkel ein. Aus der blau-weißen Kurve schallte es: „Oh, wie schön.“

Doch im Mitteldrittel verließen die Dresdner ihren Fahrplan. Checkten nicht mehr so gut vor und so kamen die Steelers ins Rollen. Erst ein ansatzloser Schuss von David Wrigley (25.) in Überzahl, dann traf Dominic Auger ins Eck (27.). Die nächste Überzahl nutzte Marcus Sommerfeld (31.) und als Justin Kelly (33.) das 1:4 erzielte, war der Drops gelutscht.

Durch die Tore von Petr Macholda (39.) und Marius Garten (48.) gab’s so etwas wie einen Funken Hoffnung, aber René Schoofs (53.) und Matt McKnight (59.) zementierten die Niederlage. Die Löwen-Fans feierten trotzdem. Es gab sogar einen Flitzer. Zum Schluss kam die Mannschaft noch mal aus der Kabine, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

Auch die Siegesserie der Lausitzer Füchse ist gerissen. Das Heimspiel gegen die Starbulls aus Rosenheim verloren sie in der Verlängerung mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:1). Dennis Swinnen (3.) hatte die Weißwasseraner in Front gebracht, aber sie konnten nicht nachlegen und in der 54. Minute glich Dominik Daxlberger aus. C.J. Stretch markierte den Endstand.

Fotos: Lutz Hentschel


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