Die nächste Niederlage. Wackelt jetzt Trainer Popiesch?

Wegen des ausbleibenden Erfolgs wird es langsam eng für Coach Popiesch.
Wegen des ausbleibenden Erfolgs wird es langsam eng für Coach Popiesch.

Von Enrico Lucke

Dresden - Nachdem die Eislöwen am Freitag gegen Bad Nauheim eine 3:1-Führung aus der Hand gaben, verspielten sie wieder im letzten Drittel in Kassel ein 2:0 und verloren 2:3 (2:0, 0:0, 0:3).

Seit der Länderspielpause war das die 10. Pleite im 13. Spiel!

Die Huskies gaben von Anfang an den Ton an. Doch die Löwen agierten im ersten Drittel clever und effektiv. Aus zwei Chancen machten sie zwei Tore - erst Mark Cullen (8.) in Überzahl, dann fälschte David Rodman (19.) einen Schuss von Petr Macholda in den Kasten ab - 2:0. „Das war schmeichelhaft“, gestand Löwen-Coach Thomas Popiesch im Nachgang.

Die mitgereisten 150 Löwen-Fans hatten da noch Grund zum Jubeln. Allerdings sahen sie, wie sich ihr Team im Schlussdrittel kaum vom Druck der Hausherren lösen konnte.

Marvin Cüpper im Dresdner Tor verrichtete Schwerstarbeit. Popiesch: „Unsere Stürmer leisteten sich zu viele Scheibenverluste.“ Und so kam es, wie es kommen musste.

Mike Little (47.) Thomas Merl (53.) und Manuel Klinge (54.) drehten das Spiel. Der Eislöwen-Coach war sauer - wie auch Geschäftsführer Volker Schnabel.

Er wollte nach der Partie aber nichts sagen, alles erst mal sacken lassen. Fakt ist, in Dresden brennt der Baum. Die Kritik am Trainer wird lauter, weil er zu wenig aus den Top-Spielern rausholt. Erste Fan-Protestaktionen werden diskutiert.

Mit ihrem neuen Coach Peter Ihnacak holten die Lausitzer Füchse in Freiburg ein 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) und somit ihren zweiten Sieg.

Die Tore der Weißwasseraner erzielten Dennis Swinnen (15.), Thomas Götz (45.) und Patrik Parkkonen (60.). Durch einen Treffer in Überzahl von Milos Vavrusa (30.) konnten die Freiburger kurzzeitig ausgleichen.

Foto: Lutz Hetschel


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