Nach Verlängerung: Chef-Löwe tüftelt an Sensation!

Thomas Popiesch hatte gar nicht viel Zeit, sich über die Vertragsverlängerung zu freuen. Er tüftelt am Match-Plan für die Sensation gegen Bietigheim.
Thomas Popiesch hatte gar nicht viel Zeit, sich über die Vertragsverlängerung zu freuen. Er tüftelt am Match-Plan für die Sensation gegen Bietigheim.

Von Enrico Lucke

Dresden - Die Spieler feierten in der Kabine, Trainer Thomas Popiesch wirkte doppelt erleichtert. Mit dem 4:1-Sieg beim den SC Riessersee hatten die Eislöwen das Saison-Ziel „Play-off-Viertelfinale“ in Sack und Tüten.

Und die längst gefallene Entscheidung durfte verkündet werden: Popiesch, seit 2009 im Amt, bleibt zwei weitere Jahre!

„Wir schätzen die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein absoluter Fachmann, kennt die Rahmenbedingungen des Standortes Dresden“, begründete Geschäftsführer Volker Schnabel nochmal die Vertragsverlängerung.

Die MOPO hatte die bereits im Januar angekündigt. Schnabel: „Dennoch werden wir den Saisonverlauf analysieren und einzelne Entscheidungen kritisch hinterfragen.“

Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel zeigt es an: Zwei Euro zusätzlich kosten die Tickets gegen Bietigheim.
Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel zeigt es an: Zwei Euro zusätzlich kosten die Tickets gegen Bietigheim.

Aktuell gilt es, die Beine locker zu bekommen und die passende Strategie fürs Duell mit den Bietigheim Steelers zu entwickeln. „Machen wir uns nichts vor: Das ist die dominierende Mannschaft der Saison. Doch das müssen sie wieder beweisen“, so Popiesch.

„Wir wollen uns in den Spielen der Best-of-seven-Serie immer eine Siegchance erarbeiten", weiß der Chef-Löwe.

Die Taktik vom Entscheidungsspiel in Riessersee könnte der Schlüssel zum Erfolg sein. „Da haben wir klug gespielt, nicht so viele klare Chancen zugelassen und im richtigen Moment die Tore geschossen. Dank des großen Kader hatten wir mehr Luft und konnten mehr laufen“, so der Coach.

Hatte er doch 21 Spieler inklusive der Keeper an Bord. Das Team ist heiß und vielleicht ist es ein Vorteil, dass die Löwen keine Pause hatten. Schnabel: „Mein Wunsch ist es, dass wir drei Heimspiel haben.“

Dabei soll ordentlich die Kasse klingeln. Denn auf den normalen Ticketpreis (20 Euro bester Sitzplatz, 12 Euro Stehplatz) müssen zwei Euro Topspiel-Zuschlag gezahlt werden.

Fotos: Lutz Hentschel


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